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LAGA Neuss wie noch nie: Das große Finale am 11. Oktober 2026

Am Sonntag, 11. Oktober, endet der LAGA-Sommer mit einem großen Finale – und freiem Eintritt für alle.

Nach 179 Tagen Landesgartenschau endet am 11. Oktober ein außergewöhnlicher Sommer in Neuss. Viele Menschen haben in dieser Zeit ihre ganz persönlichen Lieblingsorte gefunden, am See den Sonnenuntergang genossen, Veranstaltungen erlebt, die Gärten entdeckt, gemeinsam gefeiert oder einfach einen Tag im Grünen verbracht.

Bevor sich die Tore der Landesgartenschau am Abend schließen, gehört dieser Tag noch einmal allen, die diesen Sommer mit Leben gefüllt haben.

Mit dem Motto „Unser Sommer – Das große Finale!“ sagt die Landesgartenschau Danke für eine außergewöhnliche Zeit und feiert zum Abschluss noch einmal mit allen, die diesen Sommer so besonders gemacht haben. Als Dankeschön ist der Eintritt für die gemeinsame große Gartenparty an diesem Tag für alle Besucherinnen und Besucher frei.

Zu den besonderen Programmpunkten gehören:

13 Uhr: Großes Drohnen-Herzfoto mit allen Besucherinnen und Besuchern sowie Akteurinnen und Akteuren der Landesgartenschau auf der Festwiese am See.

14 Uhr: „Wir feiern Neuss! Wie noch nie!“ – große Festveranstaltung auf der Sparkassen-Bühne.

15.30 Uhr: Samba-Fieber mit Play Mobilos auf dem Platz für das Wir.

19 Uhr: EROBIQUE – das musikalische Finale auf der Sparkassen-Bühne.

Für das EROBIQUE-Konzert wird es keine separate Einlasskarte geben. Der Zugang zum Bereich vor der Bühne ist ab 18 Uhr möglich und entsprechend der vorhandenen Kapazität gesteuert.

Wenn am Abend die letzten Töne verklungen sind, bleibt mehr als die Erinnerung: Aus der Landesgartenschau wird das „Grüne Herz“, der neue Stadtpark für Neuss. Ein außergewöhnlicher Sommer geht zu Ende – und ein neues Kapitel beginnt.

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Feuerwehr Neuss startet im Zwei-Wachen-System | Erste 24-Stunden-Schicht auf der neuen Feuerwache Süd

Mit dem 1. Oktober 2026 beginnt für die Feuerwehr Neuss ein neues Kapitel: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte leisten hauptamtliche Einsatzkräfte gleichzeitig an zwei Wachen einen 24-Stunden-Dienst.

Neben der Wache Mitte am Hammfelddamm ist nun auch die neue Feuerwache Süd rund um die Uhr mit hauptamtlichen Einsatzkräften besetzt. Von beiden Standorten rücken die Kräfte zu Einsätzen im Neusser Stadtgebiet aus.

Den Start der ersten Schicht auf der Feuerwache Süd begleiteten am Donnerstagmorgen der Leiter der Feuerwehr, Markus Brüggen, und Beigeordneter Holger Lachmann. Sie begrüßten die Einsatzkräfte persönlich an ihrem neuen Standort.

Wir wünschen allen Einsatzkräften einen guten Start im Zwei-Wachen-System, viel Erfolg bei ihren Aufgaben und vor allem eine stets gesunde Rückkehr aus ihren Einsätzen.

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Gemeinsame Strategie zum Umgang mit der Drogenszene

Die Stadt Neuss wird mit dem Rhein-Kreis Neuss und der Kreispolizeibehörde eine gemeimsame Strategie für den „Umgang mit der offenen Drogenszene in der Neusser Innenstadt“ verfolgen. Diesem Vorschlag der Verwaltung haben die Mitglieder des Haupt-, Sicherheits- und Gleichstellungsausschusses sowie des Ausschusses für Soziales und Inklusion der Stadt Neuss in einer gemeinsamen Sitzung am gestrigen Dienstag, 29. September 2026, einstimmig zugestimmt. Die Strategie soll konkrete Maßnahmen enthalten, wie bestehende Probleme durch die offene Drogenszene in der Neusser Innenstadt bestmöglich gelöst werden können. So soll eine sichere, saubere und lebendige Innenstadt gesichert werden, ohne die Situation der suchtkranken Menschen zu vernachlässigen.

Die drei Akteure machten im Laufe der Sitzung immer wieder deutlich, dass Problemen mit der Drogenszene nur durch eine Kombination von Hilfsangeboten für drogenabhängige Menschen und konsequenter Durchsetzung von Recht und Gesetz begegnet werden kann. So wird ein Umfeld geschaffen, in dem Hilfe angeboten, aber störendes Verhalten nicht toleriert wird.

Daher wird die Strategie sich an drei wesentlichen Zielen orientieren und konkrete Maßnahmen umfassen, wie diese erreicht werden können:

Zugang zu Hilfsangeboten: Niederschwellige soziale und medizinische Angebote werden erhalten und erweitert, damit Betroffene schnell Unterstützung erhalten.

Durchsetzung von Regeln: Ordnungswidrigkeiten und Straftaten werden konsequent, rechtssicher und dokumentiert verfolgt.

Entlastung des öffentlichen Raums: Die Belastung der Innenstadt, insbesondere im Hauptstraßenzug, soll messbar reduziert werden – so entsteht ein angenehmeres Stadtleben für alle Bürger*innen mit einem gesteigerten Sicherheitsempfinden.

Bereits jetzt setzen die drei Partner Stadt Neuss, Rhein-Kreis Neuss und Kreispolizeibehörde verschiedene Maßnahmen um, häufig auch gemeinsam. Hierzu zählen beispielsweise regelmäßige Streifen von Polizei und Kommunalen Service- und Ordnungsdienst durch die Innenstadt sowie Streeworkangebote und die Anlaufstellen Café Ausblick, Beside und StattRaum, die jeweils von der Caritas im Rhein-Kreis Neuss betrieben werden. An diese bereits erfolgreich etablierten Maßnahmen soll die nun beschlossene Strategie anschließen und die Erkenntnisse und Kompetenzen der verschiedenen Akteure zusammenführen.

Bei der Entwicklung der nun beschlossenen strategischen Zusammenarbeit soll insbesondere auch der Bedarf für Aufenthaltsräume in der Öffentlichkeit und für einen sogenannten Drogenkonsumraum ermittelt werden. Der Betrieb von Drogenkonsumräumen ist eine Maßnahme der öffentlichen Gesundheitshilfe und somit liegt die Zuständigkeit bei der Realisierung eines Drogenkonsumraums in der Stadt Neuss beim Rhein-Kreis-Neuss als zuständiger kommunaler Gesundheitsbehörde. Grundsätzlich sollen Drogenkonsumräume das Leben von suchtkranken Menschen schützen und die Risiken des Drogenkonsums verringern, da hier anwesendes medizinisches Fachpersonal den Konsum überwacht. Gleichzeitig wird der Konsum so von öffentlichen Orten in einen geschützten Raum verlagert, was wiederum die Öffentlichkeit entlastet. Die Auflagen für den Betrieb eines Drogenkonsumraums sind hoch und der Betrieb aufgrund der Vorgaben ressourcenintensiv, daher wird nun zunächst eine intensive Prüfung des Bedarfs erfolgen, um eine Entscheidungsgrundlage dafür zu haben, ob weitere Schritte eingeleitet werden.

Die Strategie zum Umgang mit der Drogenszene werden Stadt Neuss, Rhein-Kreis Neuss und Polizeibehörde gemeinsam mit den politischen Fraktionen erörtern und den zuständigen Gremien im zweiten Quartal 2027 zur Entscheidung vorlegen.

Dialog Reuschenberg September 2026-9

Mein Rückblick: SPD-Bürgerdialog in der Gaststätte “Em Rüscheberg”

Ich bedanke mich bei allen Besucherinnen und Besuchern unseres Bürgerdialoges am 22. September in Reuschenberg. Intensiv und sachlich haben wir uns an diesem Abend über die Probleme bei den kommunalen Finanzen unterhalten. Die Haushaltslage auch in Neuss ist sehr angespannt. Deshalb hat die Stadtverwaltung Stabilisierungsvorschläge vorgelegt zur Beratung in der Politik. Es wird Einschnitte geben. Für das Vorgehen haben wir bei unserer Veranstaltung aber auch viel Verständnis wahrgenommen.

Wir haben uns aber natürlich auch über Reuschenberger und Weckhovener Themen unterhalten. Vereine haben leider oftmals große Probleme Räumlichkeiten für ihre Veranstaltungen zu finden. In Neuss gibt es aber inzwischen auch die Möglichkeit Räume in Schulen zu nutzen. Die Zugänglichkeit der Kyburg ist ein Anliegen einiger Weckhovener. Der Bereich dort ist ziemlich zugewachsen. Zu dem Thema stehe ich schon in Kontakt mit der Stadtverwaltung und werde hier nochmals aktiv. Beschäftigt hat uns auch das Thema Eissporthalle im Südpark.

Im Anschluss an den offiziellen Teil war noch Gelegenheit zum Austausch im Kleinen. Parkplatzprobleme sind und bleiben ein Dauerbrenner. Auch das Thema E-Roller sorgt weiter für kritische Diskussionen. Thema sind auch Wünsche zu Bushaltestellen und Buslinienverbindungen.

Ich bedanke mich bei unserem stellvertretenden Bürgermeister Sascha Karbowiak sowie bei Heinrich Thiel für Ihren Besuch und Ihre interssanten Beiträge in Reuschenberg und natürlich auch bei unserer Bezirksausschussvorsitzenden Nadine Baude.

Jochen Ott Laga SPD Neuss

SPD-Spitzenkandidat Jochen Ott zu Besuch auf der Landesgartenschau Neuss

Die SPD Neuss braucht auch direkt nach Schützenfest keine lange Pause. Am Mittwochnachmittag besuchte der Spitzenkandidat und Fraktionsvorsitzende der NRW-SPD, Jochen Ott, die Stadt Neuss. Auf dem Gelände der Landesgartenschau (LAGA) übernahm er gemeinsam mit der SPD Neuss die Patenschaft im Rahmen des Projekts „Herzensbaum“. „Hier entsteht nicht nur mehr Grün, sondern auch ein Ort, der Menschen zusammenbringt“, so Jochen Ott. Daher habe er sich sehr gefreut, den Startschuss für die Baumpatenschaft zu geben.

Am Eingang des LAGA-Geländes wurde Jochen Ott, der das Areal bereits von früheren Besuchen kennt, von Bürgermeister Reiner Breuer und dem Neusser SPD-Vorsitzenden Heinrich Thiel herzlich begrüßt. Gemeinsam mit zahlreichen Mitgliedern der Neusser SPD ging es zum Baum am Sporthain. Dort übernahm die SPD Neuss die Patenschaft für eine Roteiche. Bei einem symbolischen Spatenstich tauften die Sozialdemokraten den Baum auf den Namen „Benno“ – benannt nach Benno Jakubassa, dem Ehrenvorsitzenden der Neusser SPD.

Vor Ort traf die Gruppe auch auf Sandra Maria Breuer vom Mitmachverein „Grünes Herz Neuss“. Jochen Ott nutzte die Gegebenheit, um ihr und allen engagierten Vereinsmitgliedern ausdrücklich für ihren enormen Einsatz zu danken: „Ein lebenswertes Zuhause bedeutet, Natur vor der eigenen Haustür zu haben und Räume zu schaffen, in denen Gemeinschaft wachsen kann“, so Jochen Ott. Gerade auch das bürgerschaftliche Engagement, das hinter ‘Grünes Herz Neuss’ steht, sei wichtig für den Zusammenhalt in unserem Land. „Es ist toll zu sehen, was der Mitmachverein der Landesgartenschau und die SPD Neuss hier gemeinsam auf den Weg bringen“, so Jochen Ott.

Für Heinrich Thiel, Vorsitzender der Neusser SPD und Landtagskandidat, symbolisiert die Aktion zugleich den erfolgreichen Weg und Aufbruch der Sozialdemokratie vor Ort und im Land: „Der Baum ist für mich ein Zeichen dafür, wie tief die SPD in Neuss verwurzelt ist und hier vor Ort wächst.“ Über 60 Jahre lang sei die SPD in Neuss Opposition gewesen. „Das haben wir 2015 geändert. Inzwischen stellen wir zum dritten Mal in Folge den Bürgermeister und sind vor Ort im Aufbruch“, so Thiel. Das wolle er jetzt auch in Nordrhein-Westfalen erreichen.

Nach dem symbolischen Spatenstich ließen die Beteiligten den Termin bei einem gemeinsamen Eis am Sporthain ausklingen. In entspannter Atmosphäre tauschten sich Mitglieder und Gäste dabei noch intensiv über aktuelle landespolitische Themen aus. „Jochen Ott hat hier ein wichtiges Thema angesprochen: Seinen Einsatz für mehr bezahlbare Wohnungen“, so Heinrich Thiel. Die NRW-SPD setzt sich für eine landeseigene Wohnbaugesellschaft ein. „Das ist der richtige Weg, wie wir am Neusser Bauverein sehen können“, so Heinrich Thiel anschließend.

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Erschreckend: Unbekannter reißt Spaziergängerin Goldkette vom Hals

Am Montagnachmittag (24.08.) hat ein bislang unbekannter Mann gegen 15:00 Uhr einer 68 Jahre alten Frau aus Neuss im Selikumer Park an der Aurinstraße in Reuschenberg die Goldkette vom Hals gerissen. An der Kette befindet sich ein goldener Ring mit einem blauen Stein. Der Anhänger hat einen Durchmesser von ungefähr einem Zentimeter.

Die Neusserin war mit ihrem Hund spazieren, als ihr auf Höhe einer Brücke ein Fußgänger aus Richtung Weckhoven entgegenkam. Der Mann beugte sich mit einer Hand in Richtung des Hundes, als ob er ihn streicheln wolle und riss mit der anderen Hand die Kette vom Hals der Frau. Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten bislang nicht auf die Spur des Diebes.

Täterbeschreibung: männlich, circa 180 Zentimeter groß, schlanke Statur, schwarze Haare, glattrasiert, osteuropäisches Erscheinungsbild, rotes Laufshirt mit weißen Ärmeln, schwarze oder dunkelblaue Jogginghose mit weißen Streifen an der Seite, rote Sportschuhe

Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 21 unter der Telefonnummer 02131 300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden.

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Holzunterstand im Damwildgehege niedergebrannt

Am Sonntagmorgen wurde die Feuerwehr um 06:15 Uhr zu einem gemeldeten Gestrüppbrand am Linneplatz alarmiert. Mehrere Anrufer hatten eine dunkle Rauchwolke über dem Selikumer Park gemeldet. Vor Ort zeigte sich eine andere Lage: Ein Holzunterstand am leer stehenden Damwildgehege nahe dem Kinderbauernhof stand in voller Ausdehnung in Brand. Die Flammen drohten auf die umliegende Vegetation überzugreifen.

Zwei Teams unter Atemschutz bekämpften den Brand mit zwei C-Rohren. Da die Einsatzstelle im Parkgelände nur schwer erreichbar war, musste das Löschwasser mit Tanklöschfahrzeugen herangebracht werden. Insgesamt setzte die Feuerwehr knapp 16.000 Liter Wasser ein.

Der Holzunterstand brannte vollständig nieder. Da das Gehege derzeit leer steht, wurden weder Menschen noch Tiere verletzt. Rund zwölf Einsatzkräfte waren knapp drei Stunden im Einsatz. Die Brandursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

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Neue Eichhörnchenbrücke in Selikum

Nun können Eichhörnchen in Selikum in der Nähe des Kinderbauernhofs am Nixhütter Weg ganz entspannt und sicher die Straße überqueren – über eine eigens installierte Eichhörnchenbrücke. Hierbei handelt es sich um ein vier Zentimeter dickes Hanfseil, das in etwa sieben Metern Höhe zwischen zwei Bäumen zu beiden Seiten der Straße gespannt wurde. Um die Aufmerksamkeit der Eichhörnchen auf die Brücke zu lenken, wurde vorübergehend eine Futterstation aufgestellt, damit die kleinen Nager angelockt werden und lernen, die neue Querungshilfe zu nutzen. Außerdem wurde eine Wildtierkamera angebracht, damit das Amt für Klima und Umwelt der Stadt Neuss nachvollziehen kann, ob und wie die Brücke genutzt wird.

Häufig springen Eichhörnchen von Baumkrone zu Baumkrone, um Straßen oder andere Hindernisse zu überqueren, dies ist am Nixhütter Weg beziehungsweise an der Aurinstraße aufgrund der Breite der viel befahrenen Straße jedoch selbst den kleinen Kletterkünstlern nicht möglich. Wichtig bei der Entscheidung für den Standort der Eichhörnchenbrücke war außerdem, dass es in dem ausgewählten Bereich zu beiden Seiten der Straße ein Waldgebiet beziehungsweise eine Grünanlage liegen, die den geschützten Nagetieren als Lebensraum dienen.

Eichhörnchen bevorzugen als Lebensraum einen struktur- und abwechslungsreichen Waldbestand mit großem Anteil an alten Bäumen und dichten Baumkronen. In unseren Städten sind Waldgebiete und Grünanlagen häufig von Straßen durchschnitten, was den Lebensraum der Tiere verkleinert. Eine Lösung kann es hier sein, neue Verbindungen zu schaffen, wie es die Stadt Neuss jetzt in Selikum getan hat.

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Vom Hufschlag zum Bürgerpark: Fotoausstellung auf der Landesgartenschau erzählt die Geschichte der Neusser Galopprennbahn

Wo heute Blumen blühen, Menschen durch den Park spazieren und Kinder auf Spielplätzen spielen, bestimmten früher Hufschlag, Spannung und Zieleinlauf das Geschehen. Die Landesgartenschau ist auf einem Gelände entstanden, das fast zwei Jahrhunderte eng mit dem Pferderennsport verbunden war.

Bereits 1828 fanden im Hammfeld die ersten Pferderennen statt. Der 1875 gegründete Neusser Reiterverein prägte das Gelände vor dem Hessentor anschließend über viele Jahrzehnte. Dass die innenstadtnahe Fläche als Rennbahn genutzt und dadurch vor einer Bebauung bewahrt wurde, schuf letztlich die Voraussetzung dafür, dass hier heute die Landesgartenschau stattfinden kann und anschließend ein dauerhafter Bürgerpark entsteht.

Die Geschichte des Ortes ist auf dem Gelände noch immer sichtbar. Teile des früheren Sandgeläufs sind erhalten geblieben, der Richterturm erinnert an die Renntage und auch einer der drei neuen Spielplätze mit seinen Pferden greift die Vergangenheit der Galopprennbahn auf.

Die Ausstellung „Aufgalopp. Von der Rennbahn zum Bürgerpark“ macht den Wandel des Areals nun in eindrucksvollen Bildern erlebbar. Das Stadtarchiv Neuss und der Fotograf Thomas Mayer verbinden historische Aufnahmen aus der Zeit zwischen 1900 und 2000 mit aktuellen Fotografien aus den Jahren 2023 bis 2026. Mayer hat die Umgestaltung der Rennbahn im Auftrag der Landesgartenschau GmbH zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten begleitet.

Zu sehen sind unter anderem Aufnahmen der 1909 fertiggestellten und im Zweiten Weltkrieg zerstörten großen Tribüne, ihrer Nachfolgebauten aus den 1950er Jahren und des Rennbahnparks im Jahr 2009. Diesen historischen Motiven stehen Mayers Bilder des neu entstehenden Bürgerparks gegenüber. Schwarz-Weiß trifft auf Farbe, analoge Fotografie auf digitale Aufnahmen und Vergangenheit auf Gegenwart.

Thomas Mayer wurde 1946 in der Schweiz geboren, arbeitet seit 1969 als selbstständiger Fotograf in Deutschland und lebt in Neuss. Als Architektur- und Reportagefotograf war er unter anderem für das ZEIT-Magazin, GEO, Merian, den Spiegel und den Stern tätig. Große Beachtung fanden seine fotografischen Langzeitdokumentationen des von Frank Gehry entworfenen Neuen Zollhofs in Düsseldorf und des Welterbes Zeche Zollverein. Auch den Neusser Hafen hat er über viele Jahre mit der Kamera begleitet. (thomasmayerarchive.de).

Seine Fotografien zeigen nicht nur die großen Veränderungen des Geländes. Einfühlsame Detailaufnahmen, weite Übersichten und überraschende Perspektiven laden dazu ein, den vertrauten Ort neu zu entdecken.

Die Ausstellung ist bis zum 11. Oktober 2026 in drei ehemaligen Ställen des Hammfeldhofs auf der Landesgartenschau zu sehen. (landesgartenschau-neuss.de).

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Fotowettbewerb: Rhein-Kreis Neuss sucht die schönsten Jahreszeiten-Fotos

Noch bis zum 31. August läuft der Fotowettbewerb des Rhein-Kreises Neuss. Interessierte sind aufgerufen, ihre schönsten Fotos für den Kalender „Heimatbilder 2027“ einzusenden. Die 12 Siegeraufnahmen werden sowohl in Kalenderform als auch in den sozialen Medien des Kreises veröffentlicht. Auf die Gewinner warten jeweils 100 Euro und eine Jahreskarte für Schloss Dyck.

Bereits in den vergangenen Jahren hat die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei ihren Fotowettbewerben sehenswerte Motive erhalten. Kreis-Pressesprecher Benjamin Josephs betont, dass die Siegerfotos einen Einblick in die Vielfalt des Kreises zeigen sollten. „Unser Kalender bietet immer Highlights aus verschiedenen Orten im Rhein-Kreis Neuss zu unterschiedlichen Jahreszeiten.“ Er freut sich auf Motive aus möglichst allen Kommunen von Dormagen über Grevenbroich, Jüchen, Kaarst, Korschenbroich, Neuss bis hin zu Meerbusch und Rommerskirchen.

Bei dem Fotowettbewerb können alle Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren aus dem Kreis mitmachen. Die Motive müssen im Rhein-Kreis Neuss aufgenommen sein. Zugelassen sind nur Fotos im Querformat, die bis zum 31. August 2026 eingereicht werden. Interessierte können mit maximal vier Fotos teilnehmen und mit einem Foto gewinnen. Eine Jury unter dem Vorsitz von Presseamtsleiter Benjamin Josephs wählt die Siegerfotos im September aus.

Wer mitmachen will, kann unter diesem Link die Teilnahmebedingungen nachlesen und die Fotos mit Angabe des Motivs hochladen: https://rkn.nrw/fotowettbewerb