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Naturschutzgebiete: Amt für Umweltschutz Rhein-Kreis Neuss informiert über richtiges Verhalten

Kurz vor der Sommer- und Feriensaison bittet das Umweltamt des Rhein-Kreises Neuss um Rücksicht in den heimischen Naturschutzgebieten, um die Lebensräume für Flora und Fauna zu erhalten. „Naturschutzgebiete haben für den Schutz der biologischen Vielfalt eine besondere Bedeutung. Viele Arten brauchen große, ungestörte Rückzugsgebiete. Wichtig ist zudem, dass sich dort die Natur gemäß ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten entwickeln kann“, betont Kreisumweltdezernent Gregor Küpper. Er weist darauf hin, dass die Verbote der Schutzgebietsfestsetzungen unmittelbar für alle gelten und appelliert an die Bevölkerung: „Bitte fühlen Sie sich in den Naturschutzgebieten im Rhein-Kreis Neuss, die auf den zugelassenen Wegen betreten werden können, als Gast in einem Lebensraum für Pflanzen und Tiere und schützen Sie diese zum Teil recht kleinen Gebiete.“

Diese Verhaltensregeln gelten in den Naturschutzgebieten:

Verlassen Sie die Wege bitte nicht! Dies gilt auch für das Reiten und Fahrrad fahren. Ohne dass Sie es merken, können Sie empfindliche Tierarten stören und brütende oder nistende Tiere von ihren Nestern vertreiben. Den Tod der Jungtiere werden Sie sicher nicht wollen.

Entnehmen Sie bitte keine Pflanzen! Diese sind in der freien Natur viel schöner anzusehen. Oft handelt es sich um seltene Pflanzen, die nur am diesem Standort wachsen können.

Es versteht sich von selbst, dass in Naturschutzgebieten Lagern, Zelten, Feuer machen, Grillen, Baden, der Betrieb von Modellen und übermäßige Lärmentwicklung verboten sind, ebenso natürlich die Errichtung oder Änderung baulicher Anlagen jeder Art und das Fahren mit Kraftfahrzeugen.

Hunde müssen an der Leine geführt werden.

Aber auch weniger bekannte Verhaltensregeln sollten Besucherinnen und Besucher in Naturschutzgebieten berücksichtigen: So ist es etwa untersagt, Kameradrohnen aufsteigen zu lassen.

Bitte bedenken Sie immer: Naturschutzgebiete sind vielfach die letzten Lebensräume für ohnehin bedrohte Pflanzen und Tiere! Verschlechtern sich diese, werden die Arten unwiderbringlich verschwinden.

Gregor Küpper erklärt, dass die biologische Vielfalt und die Leistungen von Ökosystemen wie Nahrung, sauberes Wasser und Luft für das Überleben der Menschheit essenziell sind. „Wir brauchen die Natur, daher sollte jeder einzelne von uns daran mitwirken, sie zu erhalten“, sagt er.

Ganz wesentlich zum Schutz von Natur und Landschaft tragen die in den Landschaftsplänen des Rhein-Kreises Neuss besonders festgesetzten Schutzgebiete und -objekte bei. Diese Gebiete mit ihren Pflanzen, Tieren und deren Lebensräumen sollen sich so weit wie möglich natürlich und ungestört entwickeln können. Einige der Naturschutzgebiete liegen in der Rheinaue unseres Kreisgebietes. Hierzu zählen zum Beispiel im Raum Dormagen der Grind, die Altstromrinne südlich von Zons und die Rheinaue bis Rheinfeld. Aber auch in den anderen Kommunen befinden sich Naturschutzgebiete. Alle sind auf einer Karte im Internet unter diese Link dargestellt: rkn.nrw/pr051.

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Gartenwettbewerb Neues Grün 2026

In diesem Jahr steht die Stadt Neuss ganz im Zeichen der Landesgartenschau Neuss 2026. Passend dazu geht der Gartenwettbewerb „Neues Grün” in die dritte Runde. Die Einsendungen der vergangenen Jahre haben gezeigt: Die Neusser Bürger*innen wissen sehr genau, welche Maßnahmen im Garten dazu beitragen können, den zunehmenden Herausforderungen wie Hitze, Starkregen und Trockenheit zu begegnen. Gesucht werden erneut Gärten, die zu grünen Oasen geworden sind. Die besten Umsetzungen werden mit einem attraktiven Preisgeld ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet in diesem Jahr anlässlich der Landesgartenschau auf dem Ausstellungsgelände in Neuss statt.

Auch in diesem Jahr werden Preise in zwei Kategorien vergeben. Die Kategorie „Gärten allgemein” steht allen offen – sämtliche Bewerbungen nehmen automatisch teil. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich zusätzlich für die Sonderkategorie „Wasser” zu bewerben. Im Mittelpunkt steht dabei die Ressource Wasser und ihr kluger Einsatz im Garten. Gesucht werden Gärten, die Wasser speichern, versickern lassen, zurückhalten und nutzen. Ob Regentonne, Versickerungsfläche oder durchdachte Bewässerung – es gibt viele kreative Ansätze für einen klimafreundlichen Umgang mit Wasser, die dazu beitragen, auf Trockenheit, Hitze und Starkregen besser vorbereitet zu sein. Zahlreiche Ideen für die eigene Umsetzung bieten die Schaugärten auf der Landesgartenschau.

Viele Gärten sind nach wie vor als Schottergärten angelegt, dominiert von Schotter, Pflastersteinen oder Beton. Wer aktiv wird und diese Flächen durch Grünflächen, Pflanzen und Wasserelemente ersetzt, leistet einen sichtbaren Beitrag zur Klimaanpassung. Parkplätze mit Rasengittersteinen oder Rasenfugenpflaster nehmen mehr Wasser auf und geben es wieder ab als vollversiegelte Flächen. Begrünte Gärten helfen, die Hitzeentwicklung im Sommer zu reduzieren, Regenwasser besser versickern zu lassen und wertvolle Lebensräume für Insekten und andere Tiere zu schaffen.

„Gärten können einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung leisten. Gerade beim Thema Wasser gibt es viele einfache und wirkungsvolle Möglichkeiten – beispielsweise Regentonnen –, die jede*r im eigenen Garten umsetzen kann. Mit dem Wettbewerb möchten wir dieses Engagement sichtbar machen und möglichst viele Bürger*innen zum Mitmachen motivieren”, betont Dr. Matthias Welpmann, Dezernent für Umwelt, Klima und Sport der Stadt Neuss.

Interessierte können sich ab sofort bis zum 31. August 2026 über das Bewerbungsformular auf der städtischen Website anmelden, ihre umgesetzten Ideen zur Klimaanpassung beschreiben und Bilder hochladen. Anschließend entscheidet eine Jury über die Preisvergabe. Die Gewinner*innen werden im Nachgang informiert, die prämierten Gärten veröffentlicht. Weitere Informationen und das Anmeldeformular stehen unter Neuss.de/Gartenwettbewerb zur Verfügung.

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Evangelische Kirchengemeinde Neuss-Süd stellt Weichen für die Zukunft – Leider mit einem Ende in Weckhoven

Die Evangelische Kirchengemeinde Neuss-Süd hat in einer Gemeindeversammlung am 17. Mai über die künftige Gebäudebedarfsplanung informiert. Ein zentrales Ergebnis: Das Presbyterium hat beschlossen, das Gemeindezentrum der Auferstehungskirche in Weckhoven bis spätestens zum September 2032 aufzugeben. Ebenso wird das Gemeindezentrum der Friedenskirche in Uedesheim spätestens bis zum Juli 2031 aufgegeben. Die Mitarbeitenden wurden vorab informiert; ihre Arbeitsplätze bleiben von dieser Entscheidung unberührt.

Pfarrer Dirk Thamm erläuterte als Vorsitzender die Hintergründe der Entscheidung, die dem Presbyterium sehr schwergefallen ist. Bei sinkenden Gemeindegliederzahlen und damit auch der zukünftigen Kirchensteuereinnahmen gab es jedoch allein schon aus finanzieller Sicht keine Alternative zur Schließung von zwei Gemeindezentren, zumal nach dem Klimaschutzgesetz der Landeskirche alle weiterhin genutzten Gebäude ab 2035 klimaneutral sein und somit aufwendig energetisch ertüchtigt werden müssen. Zudem steht die Gemeinde wie die gesamte Evangelische Kirche vor einem drastischen Pfarrermangel. Ab 2032 wird die Gemeinde nur noch 2 (statt jetzt 4) Pfarrstellen innehaben. Die Kreissynode Gladbach-Neuss hatte daher schon im November 2025 beschlossen, den Gebäudebestand im gesamten Kirchenkreis bis zum Jahr 2035 zu halbieren.

Pfarrer Thamm machte aber auch Mut: „Uns ist bei der Beratung noch einmal sehr bewusst geworden, dass Gemeindearbeit in erster Linie durch Menschen geschieht. So sehr wir Gebäude als Orte der Beheimatung auch wertschätzen, letztlich sind sie doch nur Mittel zum Zweck. Mit der jetzigen Entscheidung stellen wir uns als Gemeinde langfristig handlungsfähig und zukunftsorientiert auf.“

Für die Gemeindeglieder ist wichtig zu wissen, dass der Betrieb vorerst wie gewohnt weiterläuft. Gottesdienste, Kirchenmusik, Jugendarbeit sowie die bestehenden Kreise und Gruppen finden weiterhin statt; eine unmittelbare Schließung der beiden Gemeindezentren steht nicht bevor.

In einem nächsten Schritt wird die Gemeinde nun Konzepte für eine sinnvolle Nachnutzung der Gebäude und Flächen entwickeln und für die bestehenden Angebote alternative Orte und Formate erarbeiten.

 

Für den Stadtteil Weckhoven sind das leider keine guten Nachrichten. Es wird frühzeitig Gespräche geben für die weitere Entwicklung in unserem schönen Stadtteil. Ich werde mich hier gerne intensiv einbringen.

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STADTRADELN 2026 in Neuss startet

2026 jährt sich die Teilnahme der Stadt Neuss an der Kampagne STADTRADELN zum zehnten Mal. Gemeinsam mit dem Rhein-Kreis Neuss und seinen Kommunen steigen die Neusser*innen vom 5. bis 25. Juni aufs Rad und sammeln Fahrradkilometer – für den Spaß an der Bewegung, die eigene Fitness und den Klimaschutz. Jahr für Jahr wächst die Beteiligung: 2025 legten 2.446 Radelnde mehr als 450.000 Kilometer zurück. Mitmachen können alle, die in Neuss wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen. Die Anmeldung zum STADTRADELN ist online möglich unter stadtradeln.de/neuss. Über diesen Link können die Teilnehmenden während des Stadtradelns auch ihre gesammelten Kilometer eintragen. Alternativ steht dafür auch die STADTRADELN-App zur Verfügung.

„Das STADTRADELN ist der perfekte Anlass, um selbst auszuprobieren, was unsere Aktivierungskampagne ‚Neuss kommt an’ seit April sichtbar macht: dass sich Alltagswege mit dem Fahrrad oft genauso schnell – manchmal sogar schneller – zurücklegen lassen wie mit dem Auto. Wer einmal umsteigt, merkt schnell, wie einfach nachhaltige Mobilität im Alltag sein kann – und tut gleichzeitig etwas für seine Gesundheit und das Klima. Ich lade alle Neusserinnen und Neusser herzlich ein, mitzumachen und gemeinsam Kilometer zu sammeln”, so Bürgermeister Reiner Breuer.

Im Jubiläumsjahr werden die Gewinnkategorien erweitert und neu gestaltet. In der Sonderkategorie Schule gibt es künftig eine eigene Rubrik „Grundschule”, um der wachsenden Zahl teilnehmender Grundschulen Rechnung zu tragen. Ausgezeichnet wird zudem jeweils die aktivste Klasse mit den meisten Gesamtkilometern – sowohl an Grundschulen als auch in der Sekundarstufe I. Bei den übrigen Teams wird erstmals zwischen den Kategorien „Freizeit” (u. a. Familien, Vereine, Ortsgruppen) und „Arbeitsstätte” unterschieden. In beiden Kategorien werden jeweils das Team mit den meisten Gesamtkilometern sowie das Team mit den meisten Kilometern pro Kopf ausgezeichnet. Auch die fahrradaktivste Partei oder Fraktion wird nach diesen Kriterien gesondert ermittelt.

Weitere Informationen zum STADTRADELN sowie zur Aktivierungskampagne „Neuss kommt an“ stehen unter stadtradeln.de/neuss und neuss.de/neuss-kommt-an zur Verfügung.

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Ab dem 1. Juni für den Heimat-Preis bewerben

Die Stadt Neuss verleiht auch 2026 wieder den Heimat-Preis an ehrenamtlich Engagierte. Bewerbungen und Vorschläge können vom 1. Juni bis 31. Juli 2026 per E-Mail an ehrenamt@stadt.neuss.de oder postalisch an die Ehrenamtsbeauftragte Johanna Steffens, Markt 2–6, 41460 Neuss eingereicht werden.

Ausgezeichnet werden können Einzelpersonen ebenso wie gemeinnützige Vereine, Organisationen und Initiativen, die sich für ihre Heimatstadt Neuss engagieren und diese durch ihr Handeln aktiv mitgestalten – ob mit bereits abgeschlossenen Projekten oder noch laufenden Vorhaben. Der Heimat-Preis wird gefördert durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen. Der erste Platz ist mit 2.500 Euro dotiert, zwei zweite Plätze werden mit jeweils 1.250 Euro ausgezeichnet. Über die Vergabe entscheidet eine Jury, der Bürgermeister Reiner Breuer, je ein Mitglied der Stadtratsfraktionen sowie eine Vertreter*in der Vorjahressieger.

„In Neuss sind unzählige Ehrenamtliche tätig, die sich für und in unserer Heimatstadt engagieren. Ich freue mich auf zahlreiche Bewerbungen, die das vielfältige Engagement der Neusserinnen und Neusser immer wunderbar widerspiegeln”, so Bürgermeister Reiner Breuer.

Die Preisverleihung ist für Herbst 2026 geplant. Die Erstplatzierten nehmen automatisch am Heimat-Preis auf Landesebene teil.

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Coole Karte: An heißen Tagen einen kühlen Kopf bewahren in Neuss

Die Sommer in Deutschland werden heißer. In den nächsten Jahrzehnten ist mit mehr Heißen Tagen in den Sommermonaten zu rechnen. Als Heiße Tage werden Tage bezeichnet, bei denen die Tageshöchsttemperatur bei 30 °C oder höher liegt. Die hohen Temperaturen können sich nachteilig auf die Gesundheit auswirken. Die interaktive Coolen Karte bietet Bürger*innen eine Orientierungshilfe, um sich bei starker sommerlicher Hitze besser schützen zu können.

Die digitale Karte zeigt Orte im gesamten Stadtgebiet, die an heißen Tagen Abkühlung und Erholung ermöglichen. Dazu zählen unter anderem Grün- und Waldflächen, Schwimmbäder und Sitzbänke, die sich in der Nähe eines schattenspendenden Baumes befinden. Auch Zier- und Trinkbrunnen, Refill-Stationen und öffentliche Toiletten sind in der Karte zu finden. Neben Plätzen im Freien können die Innenräume von Museen, Bibliotheken und religiösen Einrichtungen einen Rückzugsort an heißen Tagen bieten und sind daher in der Karte hinterlegt. Es sollte jedoch beachtet werden, dass die tatsächliche Kühlwirkung oder Zugänglichkeit je nach Ort und Tageszeit variieren kann.

In Zusammenarbeit mit der Verwaltungsdigitalisierung und Stadtgrün Neuss hat das Amt für Umwelt und Klima die Karte entwickelt. Die Daten werden über das Open-Data-Portal der Stadt Neuss zur Verfügung gestellt und laufend gepflegt. Das Projekt ist Teil der städtischen Maßnahmen im Bereich der Klimaanpassung. Interessierte Bürger*innen finden die Karte unter folgendem Link: https://opendata.rhein-kreis-neuss.de/explore/embed/dataset/stadt-neuss-coole-karte/site/

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Neuausrichtung des Dammwildgeheges im Selikumer Park: Bürgerbeteiligung kommt!

Die aus Tierschutzgründen notwendig gewordene Schließung des insbesondere bei Familien sehr beliebten Damwildgeheges wurde in unserer Stadt sehr intensiv und kontrovers diskutiert. Es gab Kritik aber auch Verständnis an dem einstimmigen Beschluss im Stadtrat – aber auch überwältigende Forderungen, über neue tierische Nutzungen im bisherigen Damwildgehege nachzudenken.

Nun hat sich am 6. Mai der Umweltausschuss der Stadt mit dem Thema beschäftigt. Es lagen verschiedene Anträge der Parteien vor. Laut unserem SPD-Antrag soll für das ehemalige Damwildgehege weiterhin (zumindest in Teilen des bisherigen Geländes) eine tierische Nutzung sichergestellt sein. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, hierzu entsprechende Vorschläge für ein dauerhaft angelegtes Konzept auszuarbeiten und auch mit aus Sicht der Verwaltung erwartbaren Kosten zu versehen (auch unter Berücksichtigung der bisherigen Kosten für das Damwildgehege). In diesem Kontext soll auch geprüft werden, ob das bislang recht große Gelände ggf. in Teilen verkleinert und anderen Nutzungen (beispielsweise neue Bäume im Sinne des Arboretums, Renaturierung, eine Art „Waldschule”, etc.) zugewiesen werden könnte.

Die Stadtverwaltung schlägt vor, die Handlungsalternativen zum weiteren Umgang mit der vorhandenen Fläche im Rahmen einer moderierten Bürgerbeteiligung sowie über das digitale Beteiligungsportal der Stadt Neuss zu eruieren und diese anschließend in die weiteren Beratungen des zuständigen BZA und des Umweltausschusses einzubringen. Damit ist gewährleistet, dass die Neusser Bürgerinnen und Bürger umfassend in die Entscheidungsfindung eingebunden werden.

Dementsprechend wurde ein Beschluss gefasst. Wenn der Termin für die Bürgerbeteiligung feststeht werde ich hier gerne informieren. Wenn Sie jetzt schon Ideen und Vorschläge haben; schreiben Sie mir gerne!

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LAGA-Herzen: Die Stadtteile zeigen ihre großen Herzen. Vereine, Kitas, Schulen und Initiativen haben gemeinschaftlich kreiert und gewerkelt.

Die Landesgartenschau Neuss 2026 überzeugt durch eine ganz besondere Atmosphäre – die „Neusser Mitmach-Atmosphäre!“. Der neue Stadtpark, das Grüne Herz, ist ein Erlebnisort, an dem Menschen auf vielfältige Weise aktiv werden.

Im Rahmen der gemeinschaftlichen Aktion des Mitmachvereins GRÜNES HERZ NEUSS in Kooperation mit der Stadt zeigen 17 Stadtteile ihre zwei mal zwei Meter großen Herzen auf der großen Wiese im neuen Stadtpark: Vereine, Kitas, Schulen, Initiativen – in den Ortschaften wurde gemeinschaftlich kreiert und gewerkelt. Die Herzen symbolisieren die Vielfalt der Stadt.

Die Herzen wurden am Freitag, 24. April, in den neuen Stadtpark gebracht und dort den rund 1.000 Stadtteilvertreter*innen vorgestellt. Später kehren die Herzen wieder zurück in ihre Stadtteile, um dort zukünftig bei Veranstaltungen ausgestellt zu werden, zum Beispiel beim Schützen-, Pfarr- oder Sommerfest, in der Schule oder den Kitas.

Foto oben: LAGA-Herz Reuschenberg; Foto unten: LAGA-Herz Weckhoven

 

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Landtagswahl im Blick: Die Kandidaten der SPD sind gewählt

Das Aufstellungsverfahren der SPD im Rhein-Kreis Neuss für die Landtagswahl 2027 ist beendet. In jedem der drei Wahlkreise sind kompetente und engagierte Kandidaten gewählt worden:

Im Wahlkreis 47 tritt die Meerbuscherin Chantal Messing an. Der Wahlkreis umfasst Kaarst, Korschenbroich, Jüchen und Meerbusch. Mathias Junggeburth ist der Kandidat im Wahlkreis 46 (Dormagen, Grevenbroich, Rommerskirchen und Jüchen).

Der Wahlkreis 45 umfasst das Gebiet der Stadt Neuss. Heinrich Thiel ist unser Mann für den Landtag!

Wer ist Heinrich Thiel ? Heinrich ist 37 Jahre alt, verheiratet und lebt in der Neusser Nordstadt. Geboren in Simbabwe, ist seine Lebensgeschichte geprägt von Aufbruch und dem festen Glauben: „Herkunft darf niemals über Zukunft entscheiden!“ Als studierter Wirtschafts- und Politikwissenschaftler bringt er die nötige Expertise mit, um unser Land voranzubringen. In seiner Rede hat Heinrich klar gesagt: „Viele Menschen wissen nicht, wie wichtig die Landespolitik in ihrem Alltag ist. Bildung, Bauen, Sicherheit, Klima – da läuft in unserem Land gewaltig etwas schief, und das muss sich ändern.“

Unser Bürgermeister Reiner Breuer brachte es in seiner Rede auf den Punkt:„Heinrich Thiel ist ein Glücksfall für die Neusser Sozialdemokratie. Er ist ein Power-Typ – ein echter Macher mit Ideen und Leidenschaft. Sein Herz schlägt für Neuss und die Menschen hier!“

Besonders emotional wurde es, als seine Frau Ricarda Maass ihn vorstellte. Sie gab Einblicke in seine beeindruckende Disziplin: In den letzten zwei Jahren hat Heinrich stolze 40 Kilo abgenommen. Ihr Fazit: „Wenn er sich etwas in den Kopf setzt, dann zieht er das auch durch!“ Wir freuen uns jetzt auf den Wahlkampf! Mit Heinrich haben wir jemanden, der nah bei den Menschen ist und die Sorgen und Hoffnungen im Viertel aus erster Hand kennt.

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Landesgartenschauen 2026 starten gemeinsame Ticketaktion

Vier Bundesländer, eine Idee: Die Landesgartenschauen 2026 zeigen, wie vielfältig und modern Gartenkunst heute gedacht und gelebt werden kann. Was sie zusätzlich verbindet, ist eine Ticketpartnerschaft, die die Gartensaison bereichert. Wer eine Dauerkarte für eine der vier Veranstaltungen besitzt, kann damit jeweils einmal kostenfrei auch die drei anderen Ausstellungen besuchen.

Ein Schulterschluss, der neue Räume öffnet – für Austausch, für Entdeckungen, für einen Sommer im Zeichen grüner Inspiration. Mit dieser gemeinsamen Aktion laden die vier Städte dazu ein, die ganze Bandbreite gestalterischer Konzepte in urbanen Freiräumen zu erkunden, von Thüringen über Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg bis nach Niedersachsen.

Die vier Schauplätze erzählen auf ganz eigene Weise von Stadtentwicklung, Lebensqualität und landschaftlicher Erneuerung. Sie machen Gartenkunst erlebbar – nicht als schmückendes Beiwerk, sondern als kraftvolle Impulsgeberin für Wandel, Gemeinschaft und zeitgemäßes Denken.

„Diese Kooperation ist ein Zeichen für gelebte Gemeinschaft. Die Dauerkarte steht nicht nur für einen Ort, sondern für ein ganzes Jahr voller Eindrücke, Farben und Ideen“, sind sich alle vier Landesgartenschauen einig.

Die Regelung gilt für alle regulären Dauerkarten. Wer eine Dauerkarte einer der vier Landesgartenschauen 2026 besitzt, kann damit jeweils einmalig eine Tageskarte an den Kassen der anderen drei Veranstaltungen einlösen. Ganz ohne Voranmeldung, ohne Zusatzkosten – dafür mit der Möglichkeit, an jedem Ort individuelle Gartenbilder zu entdecken.