Bus kommt

Schnellbuslinie 53 in Regelbetrieb

Am 7. Januar ist der neue Fahrplan der Stadtwerke Neuss in Kraft. Erfreulich dabei ist: Die Linie SB53 ist aufgrund sich stabilisierenden Fahrgastzahlen in den Regelbetrieb übernommen worden. Ein schöner Erfolg. Auch als Mitglied des Ausschusses für Planung, Stadtentwicklung und Mobilität habe ich mich jahrelang für neue Busverbindungen zwischen den Stadtteilen eingesetzt. Mit einer solchen Schnellbuslinie kommt man schnell voran.

Der Streckenweg des SB 53 startet auf Neusser Stadtgebiet an der Haltestelle Moselstraße und führt weiter über die Stadtteile Reuschenberg, Weckhoven, Hoisten, Rosellen, Allerheiligen sowie Uedesheim nach Düsseldorf, wo der Südpark nahe der Universität die Endhaltestelle ist. Die Schnellbuslinie ist somit eine wichtige Verbindung für die Menschen im Neusser Süden, die den Bus sowohl für Fahrten in nach Düsseldorf als auch in Richtung der nördlichen Neusser Stadtteile nutzen können. Der Bus verkehrt von Montag bis Freitag.

Der SB 53 war im August 2020 als befristete Testphase an den Start gegangen. Pandemiebedingt war die Auslastung bis Sommer 2021 zunächst vergleichsweise niedrig, zeigte aber eine positive Tendenz auf, so dass der Testbetrieb verlängert wurde. Eine weitere Erhebung der Fahrgastzahlen im Juni 2023 zeigte eine weiter gestiegene Nachfrage: Während im Juni 2021 an einem Werktag durchschnittlich 653 Menschen die Schnellbuslinie nutzten, waren es in diesem Sommer 850 Fahrgäste also etwa 30 Prozent mehr als zwei Jahre zuvor.

Der neue Fahrplan für den ÖPNV in Neuss ist in den Kundecentern der Stadtwerke erhältlich. Das Fahrplanbuch mit einer Übersichtskarte des Liniennetzes ist kostenlos. Der neue Fahrplan ist gültig ab Dienstag, den 7. Januar 2025. Allseits gute Fahrt!

IMG_20240808_153459

Schnellere Planung für Kardinal-Frings-Brücke möglich

Die Sperrung der Kardinal-Frings-Brücke für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen seit Oktober 2024 stellt nicht nur Pendler, sondern vor allem die Wirtschaft in Neuss vor immense Herausforderungen. Laut einer Analyse der IHK zwingt diese Einschränkung täglich über 4.440 Fahrzeuge zu einem Umweg von mindestens zwölf Kilometern – ein erheblicher Kostenfaktor für die regionale Wirtschaft. „Die derzeitige Situation ist untragbar, Straßen.NRW und die CDU-geführte Landesregierung müssen hier deutlich schneller handeln, um eine tragfähige Lösung zu schaffen“, fordert der Neusser SPD-Vorsitzende Heinrich Thiel.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Daniel Rinkert erinnert bezogen auf die zuletzt geäußerte Kritik der IHK an dem langen Baukorridor daran, dass die Bundesregierung mit dem Genehmigungsbeschleunigungsgesetz bereits die rechtlichen Grundlagen geschaffen hat, um Projekte wie den Ersatzneubau der Kardinal-Frings-Brücke erheblich beschleunigen zu können. „Ersatzneubauten im Bereich der Bundesfernstraßen können unter bestimmten Voraussetzungen genehmigungsfrei und ohne Umweltverträglichkeitsprüfung umgesetzt werden, wenn die Maßnahmen auf das Brückenbauwerk beschränkt bleiben“, erklärt Daniel Rinkert. Dieses Gesetz bietet Straßen.NRW und der Landesregierung die Möglichkeit, die dringend notwendige Modernisierung und den Ausbau der Infrastruktur erheblich zu beschleunigen.

Daniel Rinkert, der maßgeblich an der Entwicklung dieses Gesetzes beteiligt war, appelliert an die Verantwortlichen in der Landesregierung und bei Straßen.NRW, die neuen rechtlichen Spielräume dann auch konsequent zu nutzen, um die Planungen für den Ersatzneubau der Kardinal-Frings-Brücke deutlich zu verkürzen.

Seit Januar 2024 liegt die Baulast der Kardinal-Frings-Brücke bei Straßen.NRW und dem Land NRW. Während die laufende Sanierung laut aktuellen Plänen bis zur Landesgartenschau im April 2026 abgeschlossen sein soll, sieht Heinrich Thiel darin nur eine erste kurzfristige Maßnahme „Eine Sanierung allein löst das Problem nicht, es ist offensichtlich, dass die Brücke in ihrer jetzigen Form den Anforderungen der nächsten Jahrzehnte nicht mehr gerecht wird”, erklärt Heinrich Thiel. Ein deutlich beschleunigter Ersatzneubau ist für ihn unvermeidlich.

Der aktuelle Zeitplan, der eine Fertigstellung des Neubaus frühestens in 15 Jahren vorsieht, ist aus Sicht der SPD nicht akzeptabel. „Die Landesregierung muss handeln – es geht darum, unsere Region wirtschaftlich stark und mobil zu halten“, so Heinrich Thiel weiter. Die SPD Neuss fordert die Landesregierung auf, die neugeschaffenen Möglichkeiten auszuschöpfen und einen verbindlichen Zeitplan für den Ersatzneubau vorzulegen. Dabei müsse der Brückenbau absolute Priorität genießen, um den Wirtschaftsstandort Neuss nachhaltig zu stärken.

„Die Instrumente liegen auf dem Tisch – es fehlt jetzt nur der politische Wille, diese auch konsequent einzusetzen“, erklärt Daniel Rinkert. Die SPD werde daher weiter Druck ausüben, um eine Lösung im Interesse der Bürgerinnen und Bürger sowie der regionalen Wirtschaft zu erreichen.

 

IMG_20241221_094138~2

Landesgartenschau 2026: Viel Bewegung in den letzten Monaten

Das grüne Herz der Stadt Neuss anlässlich der Landesgartenschau 2026 nimmt zunehmend Gestalt an. Täglich rollen die Bagger über das Gelände der ehemaligen Pferderennbahn. Vieles ist in den vergangenen Monaten passiert.

„Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns. Besonders seit Baubeginn, wo aus Theorie nun mehr und mehr Praxis wird. Bis zur Eröffnung am 16. April 2026 gibt es noch viel zu tun. Wir sind gemeinsam mit vielen beteiligten Bauunternehmen dynamisch unterwegs und freuen uns auf die weitere Gestaltung des Parks“, resümiert Annette Nothnagel, Geschäftsführerin der LAGA GmbH.

Ende Februar 2024 erfolgte der Spatenstich mit NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, Schirmherr der Landessgartenschau Neuss 2026, und Bürgermeister Reiner Breuer. 200 Bäume wurden schon zwei Jahre vor der Landesgartenschau in den Boden gebracht. Den ersten pflanzten Wüst und Breuer gemeinsam – eine Roteiche. Diese Baumart kann 400 Jahre alt werden und gehört zu den sogenannten Zukunftsbäumen, da sie – vor rund 250 Jahren aus Nordamerika eingewandert – besser mit dem sich verändernden Klima zurecht zu kommen verspricht als manch heimischer Baum.

Pünktlich nach dem Neusser Bürger-Schützenfest starteten Ende August die Bauarbeiten. Riesige Erdmassen wurden mithilfe modernster Vermessungs- und Bautechnik bewegt. Mittlerweile ist das Wegenetz des neuen Parks deutlich erkennbar. Besonders beeindruckend ist die Wasserfläche des vergrößerten Teichs, die auf 6.000 qm erweitert wurde. Rund 7.700 m3 Erde schaufelten die großen Bagger dafür und hunderte von Fischen wurden erfolgreich umgesiedelt.

Auch im Umfeld tat sich viel. Kürzlich begann der zweite Bauabschnitt des Radschnellwegs (RS5), der das Radfahren zwischen Neuss, Düsseldorf und Langenfeld attraktiver gestalten und einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende leisten wird.

„Wir entwickeln Neuss zukunftsgerichtet weiter und schaffen eine dauerhafte und nachhaltige Freizeit- und Naherholungsfläche für alle. Wir gestalten eine Heimat, die auch für kommende Generationen lebens- und liebenswert bleibt“, freut sich Reiner Breuer, Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der LAGA GmbH, über die Fortschritte.

In diesem Winter werden die nächsten 1.000 von insgesamt 2.200 Bäumen gepflanzt. Im Frühjahr wird der Skatepark erweitert und ein Dirt Track für BMX- und Mountainbike-Fans angelegt. Auch das Team der Landesgartenschau GmbH wird wachsen und sich Anfang nächsten Jahres vergrößern.

Vom 16. April bis 11. Oktober 2026 findet die Landesgartenschau in Neuss statt. Schon jetzt ist das Interesse der Neusser*innen an der Landesgartenschau und dem neuen Park groß. Viele Menschen sind im Mitmachverein GRÜNES HERZ NEUSS aktiv und kümmern sich darum, dass ein lebendiger Ort entsteht: mit Sport, Natur, Kultur, Begegnung und gemeinsamen Festen.

Seit dem 1. Dezember 2024 können Dauerkarten mit 50 Prozent Vorverkaufsrabatt erworben werden. Die Resonanz ist groß. Bereits 2.000 Dauerkarten wurden seitdem verkauft. Noch bis zum 31. Januar 2025 läuft der Early Bird-Dauerkartenverkauf. Eine Dauerkarte zum Vorzugspreis von nur 80 Euro für Erwachsene (60 Euro ermäßigt), 30 Euro für junge Erwachsene (18-27 Jahre) und 5 Euro für Kinder (4-17 Jahre) kann bei der Tourist Information Neuss, Büchel 6, oder online unter www.landesgartenschau-neuss.de/tickets erworben werden. Die Dauerkarten sind personengebunden.

IMG_20241221_094352

Stadtwerke: Neuer Fahrplan 2025 ist da!

In den Kundencentern der Stadtwerke ist ab sofort erhältlich der neue Fahrplan für den ÖPNV in Neuss. Das Fahrplanbuch mit einer Übersichtskarte des Liniennetzes ist kostenlos. Der neue Fahrplan ist gültig ab Dienstag, den 7. Januar 2025. Allseits gute Fahrt!

IMG_20241130_095404

Haushalt 2025 verabschiedet – Bericht zur Ratssitzung vom 13. Dezember

Der Rat hat den Haushalt für 2025 verabschiedet. Trotz eines geplanten Defizits von 39,5 Millionen Euro, das durch Rücklagen ausgeglichen wird, ermöglicht der Haushalt auch im Jahr 2025 Investitionen in unsere Stadt. Dank der guten wirtschaftlichen Dynamik in Neuss, basieren die geplanten Einnahmen maßgeblich auf der Gewerbesteuer und der Einkommenssteuer.

Das gute Angebot an Leistungen der Stadt Neuss macht sich selbstverständlich auch auf der Ausgabenseite des Haushaltes bemerkbar. Kostenfreie Kindertagesstätten und sonstige Transferleistungen bedeuten Ausgaben. Sport-, Freizeit- und Kulturinfrastruktur sind wichtige Gemeinschaftspfeiler. Trotz der Notwendigkeit zu sparen, bleiben diese Bereiche, ebenso wie weitere soziale Maßnahmen, eine Priorität.

Mit der Verabschiedung des Haushalts 2025 sowie den weitreichenden Entscheidungen zu Mobilität, Infrastruktur und Klimaschutz wurden wichtige Weichen für die Zukunft der Stadt Neuss gestellt. Die beschlossenen Maßnahmen zielen darauf ab, die Lebensqualität der Bürger*innen weiter zu verbessern und Neuss noch nachhaltiger, moderner und lebenswerter zu gestalten. Details zu den Beschlüssen können in den Sitzungsunterlagen (www.neuss.de) nachgelesen werden.

IMG_20241214_115901 1

Saisonstart in der Eissporthalle: Stadtwerke-Tochter hat in mobile Eisaufbereitung und neue Bande investiert

Die über 50 Jahre alte Neusser Eissporthalle ist seit dem Wochenende wieder in Betrieb. Die Stadtwerke-Tochter Neusser Bäder und Eissporthalle GmbH (NBE) hatte nach der Aufsichtsratsentscheidung Ende August kurzfristig einen hohen sechsstelligen Betrag in eine mobile Eisaufbereitung und eine neue Bande investiert. Die Arbeiten und das damit verbundene Sanierungskonzept des österreichischen Herstellers AST konnten zu Wochenbeginn erfolgreich abgeschlossen werden. Die energetisch effiziente Anlage funktioniert über Rohrleitungen. Dabei wird ein Glykol-Wassergemisch in sogenannte EPDM-Matten geleitet. Diese bestehen aus Zellkautschuk und liegen direkt auf dem Betonboden auf. Die Matten wurden auf -11 Grad Celsius gekühlt, so dass sich auf dem über Schläuche aufgetragenen Wasser schnell eine stabile Eisschicht gebildet hat. Die Eis-aufbereitung selbst hatte am Dienstag begonnen. Einhergehend mit der neuen Eisaufbereitung wurde eine neue Bande innerhalb der bisherigen Eisfläche errichtet. Die Eisfläche wird dadurch etwas kleiner („kanadisches Maß“), erfüllt aber immer noch alle Voraussetzungen für den Wettkampfsport nach dem Regelwerk der International Hockey Federation.

Die Sanierung war nötig geworden, nachdem im Frühsommer eine Leckage in der Kühlanlage festgestellt worden war. Trotz hohem Zeit- und Arbeitsaufwand und unter Mithilfe von Fachfirmen konnte jedoch keine befriedigende Reparaturlösung gefunden werden. Die NBE machte sich dann mit Erfolg auf die Suche nach einer anderen Variante. Zwischen der Entscheidung im Aufsichtsrat der NBE zur außerplanmäßigen Investition und der jetzt erfolgten Inbetriebnahme sind nur knapp vier Monate vergangen. Da von Anfang an absehbar war, dass sich der Saisonstart 2024 nach hinten verschieben würde, wurde dies bereits frühzeitig mit den eissporttreibenden Vereinen Neusser EV und NSK abgestimmt.

Zeitplan seit dem Sommer:

22. August 2024 Aufsichtsrat der NBE entscheidet über die Investition für die mobile Eisaufbereitung und die neue Bande.

Ende August 2024 Beauftragung des Herstellers aus Österreich. Fertigung der mobilen Eisaufbereitung beginnt.

Anfang September 2024 Vororttermin mit Hersteller in Neuss für Detailabstimmung und Zeitplan

Mitte September 2024 Abstimmung über Immissionsschutz

Ende September 2024 Demontage von alten Banden-Elementen

Oktober 2024 Ausarbeitung Brandschutzkonzept Ende

Oktober 2024 Anlieferung von Kälteanlage, Bandenelementen und Eismatten Ende

Oktober 2024 Beginn der Installation durch Monteure des Herstellers

Ende November 2024 Installation Schutzzaun der mobilen Kälteanlage. Verlegung der Gummimatten auf dem Beton.

10. Dezember 2024 Abschluss der Arbeiten durch den Hersteller und Start der Eisaufbereitung

14. Dezember 2024 Inbetriebnahme der Eishalle für die Vereine

15. Dezember 2024 Erste öffentliche Laufzeiten der Saison 2024/2025

 

Statements zu Sanierung und Eröffnung

„Finanziell und auch von der Umsetzung war es ein Kraftakt, die neue Eisaufbereitung und die Bande zu errichten. Unsere außerplanmäßige Investition gibt der Eishalle und dem damit verbundenen Sport in Neuss hoffentlich eine Perspektive für die kommenden Jahre.“ Stephan Lommetz und Matthias Braun, Geschäftsführer Neusser Bäder und Eissporthalle GmbH

„Die reduzierte Eisfläche erfüllt alle Kriterien für den Wettkampfsport. Die damit einhergehende flexible Bande reduziert zudem das Verletzungsrisiko. Die neuen Netze führen bei den Zuschauern zu einer verbesserten Sicht.“ Jörg Ferber und Oliver Tiedtke, Betriebsleitung Eissporthalle

„Die Investition in die mobile Eisaufbereitung und die neue Bande war alternativlos, um den Eissport in Neuss auch in den kommenden Jahren zu sichern. Besonders erfreulich ist, dass wir trotz der Herausforderungen den Vereinen und der Öffentlichkeit eine intakte Eishalle bieten können. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die mit großem Einsatz und unter hohem Zeitdruck diese Möglichkeit geschaffen haben. Ich wünsche den Sportlerinnen und Sportlern sowie allen Eislauffans eine tolle Saison auf dem neuen Eis!“ Reiner Breuer, Bürgermeister der Stadt Neuss

„Ich freue mich sehr, dass unsere Eisporthalle nun wieder von den Vereinen und von der Öffentlichkeit genutzt werden kann. Die Investition in die neue Eisaufbereitung war richtig und wichtig zur Sicherung des Eissports in Neuss.“ Dietmar Dahmen, Aufsichtsratsvorsitzender der Neusser Bäder und Eissporthalle GmbH

„Wir sind alle happy. Die Geduld der Mitglieder wurde in den vergangenen Monaten arg strapaziert. Wir sind alle glücklich, dass es jetzt losgeht und freuen uns auf die neue Eis-fläche.“ Maximilian Pilgram, 1. Vorsitzender Neusser EV

„An diesem Wochenende geht es endlich los. Nach drei Monaten Bauzeit ist die Eishalle endlich mit einer neuen Eisaufbereitung fertig. Alle NSK-Sportler freuen sich und werden dann fleißig trainieren können.“ Ulrich Giesen, Ehrenvorsitzender Neusser Schlittschuh Klub

IMG_20240928_160055

„Abfall-Info 2025“ aufrufbar und erhältlich

Die Neusserinnen und Neusser können sich jetzt wieder einen Überblick über das kommende Abfalljahr verschaffen. Smartphone- und Tablet-Nutzer haben die Möglichkeit, sich über die AWL-App automatische Erinnerungen für ihre nächste Mülltonnen-Leerung zuschicken zu lassen. Über die Erinnerungsfunktion hinaus gibt die App Infos zu den nächstgelegenen Standorten von Depotcontainern, liefert ein Abfall-ABC und stellt Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Müllabfuhr, Straßenreinigung und Winterdienst bereit. Die AWL-App kann im GooglePlay-Store sowie im App-Store heruntergeladen werden. Einfach „mein abfallkalender“ in die Suche eingeben.

In der internetgestützten Version der App unter www.neuss.mein-abfallkalender.de kann auch ein individuell erstellter Abfallkalender als Jahresübersicht bestellt werden, der per Email als PDF zugeschickt wird.

Die „Abfall-Info 2025“ ist auch auf der Homepage der AWL zum Download unter www.awl-neuss.de aufrufbar. Darin sind, nach Straßen aufgelistet, alle Abholtermine 2025 für die Restmüll-, Bio-, Altpapier- und Wertstofftonnen im Stadtgebiet erfasst. Darüber hinaus finden sich Standorte und Termine des Schadstoffmobil sowie Tipps und Ratschläge für die Entsorgung der verschiedensten Abfälle. Auch hier lässt sich eine Jahresübersicht der Abfuhrtermine individuell für die eigene Wohnstraße erstellen.

Insbesondere für Menschen ohne Internetzugang oder internetfähiges Gerät (Smartphone oder Tablet) steht die „Abfall-Info 2025“ auch in gedruckter Form in einer sehr begrenzten Auflage zur Abholung bereit. Abgeholt werden kann die Broschüre ab sofort zu den regulären Öffnungszeiten unter anderem bei der AWL auf der Moselstr. 27a, an der Infotheke im Neusser Rathaus, in den KundenCentern der Stadtwerke sowie den Neusser Schwimmbädern. Zusätzlich auch in den meisten Neusser Apotheken, im Bürgerhaus Erfttal, im Edith-Stein-Haus oder den Außenstellen der Bürgerämter in Holzheim und Norf.

Für Rückfragen zum neuen Abfallkalender steht das Kundenzentrum der AWL Neuss GmbH unter der Rufnummer 02131/12 44 80 zur Verfügung. Weitere Informationen zur Abfall- und Wertstofflogistik Neuss GmbH stehen im Internet unter https://www.awl-neuss.de bereit.

IMG_20241208_110854~2

SPD Rhein-Kreis Neuss schlägt Hakan Temel als Landratskandidaten vor: Fokus auf Pflege, Wohnen, Sicherheit und Arbeit

Der Kreisvorstand der SPD Rhein-Kreis Neuss hat in seiner jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit Hakan Temel als Kandidaten für die Landratswahl im September 2025 nominiert. Mit dieser Entscheidung setzt die SPD einen klaren Kurs für Aufbruch und zukunftsorientierte Politik. Temel, der sich letzten zehn Jahren als Kommunalpolitiker im Neusser Stadtrat engagiert, will im Rhein-Kreis Neuss insbesondere in den Bereichen Pflege, Wohnen, Sicherheit und dem Strukturwandel einen neuen Schub geben. Er möchte „mit Herz und Verstand“ die Aufgaben einer zukunftsfähigen Kreisverwaltung weiterdenken und näher an die Menschen bringen.

„Wir stehen vor großen Herausforderungen in unserer Region. Wir brauchen mehr Angebote für pflegebedürftige Menschen, mehr bezahlbarem Wohnraum und eine schnellere Gestaltung des Strukturwandels, um Arbeitsplätze zu sichern und auszubauen“, erklärt Hakan Temel, der studierter Sozialpädagoge ist. „Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern möchte ich den Weg für ein modernes, lebenswertes und sicheres Zuhause in unserer Region ebnen.“ Temel führt weiter aus: „Ich sehe unsere Heimat mit dem Herzen und möchte den Rhein-Kreis Neuss daher mit Herz und Verstand in die Zukunft führen und setze dabei voll und ganz auf die Gemeinschaft“, sagt ein sichtlich motivierter Hakan Temel und führt fort, dass er die Menschen in Entscheidungsprozesse der Kreisverwaltung wieder mitnehmen möchte.

„Ich bin davon überzeugt, dass mit dem Blick und dem Verständnis für die regionale Vielfalt unseres Kreises, Potenziale besser erkannt und genutzt werden können“, führt Temel fort. Der Neusser Stadtverordnete, der 2015 die Neusser Tiertafel initiiert hat und aktuell Vorsitzender des städtischen Partnerschafts- und Europa-Gremiums ist, setzt auf das Kollektiv der Kreisverwaltung und möchte mit dieser mehr Bürgernähe und Bürgerbeteiligung schaffen. Dies sei die Grundlage für die Zukunftsfähigkeit des Rhein-Kreis und die damit verbundene nachhaltige Umsetzung der Transformation im Rheinischen Revier: „Hier sind die Herausforderungen und Chancen vielschichtig.“

Ein weiteres Kernthema für Hakan Temel ist „die Sicherheit im gesamten Rhein-Kreis Neuss.“ Diese werde er als Landrat zur „Chefsache“ erklären und möchte gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde und den kommunalen Ordnungsdiensten für Sicherheit und Ordnung sorgen. Parallel möchte der studierte Sozialpädagoge aber auch Präventionsarbeit forcieren, um das Reduzieren von Straftaten zu erreichen und somit den Sicherheits- und Ordnungsgedanken weiterzudenken. „Frühe Prävention kann Schaden abwenden“, so Temel. Weiter erklärt er, dass „der Schutz und die Hilfe für Kinder, Jugendliche und ihre Familien durch vorbeugende Maßnahmen“ geholfen werden könne. Darüber hinaus sollen Familien unterstützt und entlastet werden: „Hierfür zeigt sich beispielsweise die Familienkarte des Rhein-Kreis Neuss als gutes und zielführendes Instrument. Mit dieser Karte können Familien von sehr vielen Rabatten bei verschiedensten Anbietern profitieren. Wir sprechen hier von insgesamt über 250 Partnern; ein echtes Potenzial, um Familien zu unterstützen und zu entlasten.“

Mit der Nominierung von Hakan Temel geht die SPD Rhein-Kreis Neuss einen wichtigen Schritt in Richtung Kommunalwahl im September 2025. „Landrat Petrauschke hört auf. Wir wollen erstmals in der Geschichte des Kreises den Landrat stellen. Es ist Zeit für einen Wechsel, es ist Zeit für neue Impulse, es ist Zeit für einen Aufbruch im Rhein-Kreis Neuss“, betont der Vorsitzende der SPD Rhein-Kreis Neuss, Daniel Rinkert. Die SPD im Rhein-Kreis Neuss ist sicher, dass Hakan Temel für frischen Wind, für Aufbruch und zukunftsfähige Lösungen steht. Zudem kann er auch mit seiner gewinnbringenden Art, Menschen verschiedener Kulturen zusammenbringen. Das hat er bei seiner beiden Direktwahlen in den Neusser Stadtrat gezeigt.

Die SPD setzt auf Temel, um den Rhein-Kreis Neuss fit für die kommenden Jahrzehnten zu machen. Mit einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort und einer starken Stimme will die SPD den Kreis zukunftsfähig weiterentwickeln. Temel sagt abschließend: „Ich freue mich auf den Wahlkampf und die Begegnungen mit den Menschen in unserer Heimat.“

IMG_20241127_165028~2

25 Jahre Weihnachtsbeleuchtung in Weckhoven

In den Tagen vor dem ersten Advent hieß es in Weckhoven wieder “Licht an”. Seit inzwischen 25 Jahren gibt es in Weckhoven die Weihnachtsbeleuchtung! Seit 1999 brennen im Advent viele tausende Lichter beispielsweise am Lindenplatz. Vielen Dank an inzwischen mehrere Generationen Ehrenamtler, die den Weckhovener Lichterzauber immer wieder möglich machen!

IMG_20241201_081614

Neuer Kreisverkehr in Hoisten fertiggestellt

In nur sieben Monaten und damit zwei Monate schneller als geplant hat das Tiefbaumanagement Neuss (TMN) den neuen Kreisverkehr Hochstadenstraße/Schluchenhausstraße fertiggestellt. Im Rahmen der Bauarbeiten wurde auch ein neues Bushaltestellenpaar sowie eine Parkbucht vor der Aufstellfläche für Glas- und Papiercontainer errichtet. Beides erfolgte im Vorgriff auf das geplante Baugebiet „Schluchenhausstraße“.

Zudem wurde die Fahrbahndecke der Hochstadenstraße bzw. Grevenbroicher Straße von der Hülchrather Straße bis zur Straße „Am Hagelkreuz“ saniert. Hintergrund des Umbaus der ehemaligen Kreuzung ist die neue Feuerwache in Hoisten, die derzeit gebaut und über den nun fertiggestellten Kreisverkehr erschlossen werden wird. Parallel zu den Arbeiten am neuen Kreisverkehr hat die Neusser Bau- und Immobilienmanagement GmbH (NBI) mit der Errichtung der Feuerwache begonnen. Durch die guten Absprachen zwischen TMN und NBI konnte auf beiden Baustellen nicht nur reibungslos nebeneinander gearbeitet werden, vielmehr haben sich beide Bauträger gegenseitig unterstützt.