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„Bergfest“ auf der LAGA – Landesgartenschau Neuss 2026 zieht positive Bilanz

Seit der feierlichen Eröffnung der Landesgartenschau Neuss und des neuen Stadtparks „Grünes Herz Neuss“ am 16. April, hat sich das 38 Hektar große Gelände zu einem lebendigen Treffpunkt für Menschen aus Neuss, der Region und weit darüber hinaus entwickelt. 90 Tage voller gemeinsamer Erlebnisse sind bereits vergangen: Die Landesgartenschau Neuss zieht eine positive Bilanz.

Schon vorher erreichte die Landesgartenschau einen bedeutenden Meilenstein: Am 19. Juni wurde die 200.000ste Besucherin am Eingang West begrüßt. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits mehr als 241.000 Eintrittskarten verkauft.

Zur Halbzeit konnten ca. 265.000 Besucherinnen und Besucher auf der Landesgartenschau Neuss gezählt werden. Mehr als 281.000 Tickets wurden verkauft und mit diesen ein Umsatz von insgesamt 4,73 Mio. Euro erzielt.

„Wir sind sehr zufrieden und freuen uns, dass bereits so viele Besucherinnen und Besucher zu uns nach Neuss auf die Landesgartenschau gekommen sind. Der neue Stadtpark wird seit der Eröffnung sehr gut angenommen. Wir freuen uns auf die zweite Hälfte und kommen bereits mit den Menschen ins Gespräch, wie es nach der Landesgartenschau mit der Nutzung des Stadtparks weitergehen wird“, sagt der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer.

Geplant sind 650.000 Besucherinnen und Besuchern. Die Hauptbesuchszeit bei Gartenschauen sind die Sommermonate und die kommenden Ferienwochen.

Besonders gut kommt die Landesgartenschau bei Kindern, Schülern sowie jungen Erwachsenen an, auf die rund 15 % der verkauften Tickets entfallen. „Unsere Gartenschau ist außergewöhnlich. Es ist fantastisch, dass uns so viele erwachsene Gartenschaufans besuchen, und es sind auch immer viele Kinder und Jugendliche auf dem Gelände. Ob zum Skaten, Ballspielen oder im Grünen Klassenzimmer in den Gärten. Wir sind eine junge LAGA“, sagt Annette Nothnagel, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Neuss 2026 GmbH.

Aufgrund des großen Zuspruchs und Engagements aus der Bevölkerung wird es bis zum Ende der Landesgartenschau Neuss am 11. Oktober 2026 sogar über 2.800 Veranstaltungen geben – fast dreimal so viel wie ursprünglich geplant. Auch das Grüne Klassenzimmer hat mit zurzeit 580 Kursangeboten die Zielmarke bereits deutlich übertroffen.

Angedacht waren rund 1.000 Events in den 179 Tagen der Landesgartenschau. Bis zum 13. Juli fanden bereits 938 Veranstaltungen statt. Davon ein großer Teil aus dem NEUSSER Herzensprogramm des Mitmachvereins GRÜNES HERZ NEUSS, das durch die Menschen der Stadt und Umgebung getragen wird und bei den Gästen gut ankommt.

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Neue Schützenampel in Reuschenberg: Grünes Licht fürs Brauchtum

In Neuss leuchtet eine weitere Schützenampel: In Reuschenberg wurde nun an der Bergheimer Straße/Chrysanthemenstraße eine neue Ampelanlage mit Schützenmotiv montiert. Und das pünktlich zum Start des Schützenfestes, dass heute in der Gartenvorstadt beginnt!

Die neue Schützenampel verbindet Verkehrssicherheit mit gelebtem Brauchtum: Sie weist künftig mit einem besonderen Motiv den sicheren Weg über die Bergheimer Straße – und macht zugleich die enge Verbundenheit des Stadtteils mit dem Schützenwesen sichtbar.

Mit der neuen Ampel in Reuschenberg wächst die Zahl der Schützenampeln im Neusser Stadtgebiet weiter und erfreuen sich großer Beliebtheit. Bereits zuvor waren unter anderem in Hoisten, der Innenstadt, Rosellerheide-Neuenbaum, Norf, Holzheim und auf der Furth Schützenampeln installiert worden.

Wünschen wir den Schützen und den Fußgängern viel Grün an dieser Ampel!!!

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Stadtwerke Neuss sind in unsicheren Zeiten erfolgreich

Die Stadtwerke Neuss haben ein schwieriges Geschäftsjahr 2025 gut gemeistert und können ein gutes und über Plan liegendes Ergebnis auf Vorjahresniveau präsentieren. Trotz großer Herausforderungen in allen Geschäftsfeldern konnte der Konzernumsatz um fünf Millionen Euro auf 323 Millionen Euro gesteigert werden. Gründe hierfür sind unter anderem vertriebliche Erfolge beim Strom- und Gasabsatz, stabile Netzerträge, Wachstum beim Contracting, sehr gute Absätze beim Deutschlandticket und ein Besucherwachstum bei der Stadtwerke-Bäder-Tochter NBE. Das Finanzergebnis ist jedoch gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Dennoch haben die Stadtwerke Neuss im Geschäftsjahr 2025 nach Steuern und nach Ausschüttung an die Minderheitsgesellschafter einen Konzernüberschuss von rund 12 Millionen Euro erwirtschaftet.

Angesichts der bevorstehenden Herausforderungen rund um die Energie-, Wärme- und Mobilitätswende wünschen sich die Stadtwerke-Geschäftsführer Stephan Lommetz und Thomas Walkiewicz von der Politik einen verlässlichen und langfristig gültigen Rahmen für die erforderlichen gewaltigen Investitionen.

Rückblick

Energievertrieb

Der Umsatz der Stadtwerke-Tochter Energie und Wasser GmbH betrug im vergangenen Jahr 289 Millionen Euro. Der Stromabsatz stieg um knapp 3 Prozent auf 362 GWh. Vor allem im Geschäftskundenbereich war ein deutlicher Anstieg von über 6 Prozent zu verzeichnen. Dies ist das Ergebnis einer erfolgreichen Kundenrückgewinnung durch den Industriekundenvertrieb. Mit rund fünf Prozent noch deutlicher als der Stromabsatz stieg der Gasabsatz auf 1.898 GWh. Treiber war auch hier der Geschäfts- und Industriekundenbereich, wo weitere Kunden zurückgewonnen werden konnten. Der Fernwärmeabsatz war mit 18,7 GWh relativ konstant. Der Wasserabsatz ist im Vergleich zum Vorjahr im Haushaltsbereich leicht gestiegen.

Technik

Der Technikbereich der Stadtwerke blickt unter anderem auf das erfolgreich abgeschlossene Großprojekt Marktraumumstellung Gas zurück. Die Umstellung von L- auf HGas für das Neusser Stadtgebiet ist erfreulich geräuschlos erfolgt. Aber auch weitere Infrastruktur- und somit Zukunftsprojekte konnten gut vorangetrieben werden. Eine neue Pachtkooperationsvereinbarung für das Stromnetz ist auf der Zielgeraden. Diese wird den Stadtwerken einen verlässlichen Rahmen für den Erhalt und Ausbau des Stromnetzes bis 2038 bieten.

Erzeugung Erneuerbarer Energien

Die beiden eigenen Windräder bei Neuss-Hoisten befinden sich inzwischen seit über neun Jahren im Regelbetrieb und produzieren seitdem CO2-freien Strom. Derzeit planen die Stadtwerke konkret den Bau von mehreren Windenergieanlagen auf Neusser Stadtgebiet, unter anderem in der Nähe der Autobahnen A46 bei Holzheim und A57 bei Bauerbahn.

Über Kooperationen sind die Stadtwerke Neuss zudem an der Erzeugung von erneuerbarer Energie in Deutschland beteiligt. An der Thüga Erneuerbare Energien GmbH (ThEE) halten die Stadtwerke Neuss rund zehn Prozent der Anteile. Der hier produzierte Strom aus neun Solarparks und 167 Windrädern beträgt 512 Gigawattstunden (GWh) und reicht aus, um rund 204.000 Haushalte zu versorgen. Das Windaufkommen war 2025 und in den ersten Monaten 2026 auffällig schlecht. Dadurch sind die Stromerträge deutlich zurückgegangen. Davon ist auch die ThEE betroffen.

Von den eigenen Anlagen der Stadtwerke wurden im vergangenen Jahr rund 19,5 GWh Strom durch Erneuerbare Energien erzeugt. Das sind rund 2,5 GWh weniger als im Vorjahr. Dies entspricht einer CO2-Ersparnis von rund 6.700 Tonnen.

In Neuss, aber auch Deutschlandweit haben die Stadtwerke 2025 die Energie- und Wärmewende weiter vorangetrieben. Wirtschaftliche Faktoren sowie öffentliche Debatten bremsten allerdings den Umstieg auf klimafreundliches Heizen. Dennoch konnten von german contract im zurückliegenden Jahr deutschlandweit über 200 Anlagen (Photovoltaik, Wärmepumpen und modernisierte Heizungsanlagen) realisiert werden. Darunter waren auch in Neuss PVAnlagen und neue Heizungen mit den Produkten „sonnen|strom“ und „mehr|wärme“.Die Stadtwerke Neuss Klimaschutz GmbH hat in 2025 den von PV-Anlagen auf städtischen Liegenschaften umgesetzt. Diese werden künftig rund 1,8 Millionen kWh erneuerbaren Strom produzieren.

Elektromobilität – Infrastruktur

Die Stadtwerke Neuss bauen die Elektromobilität in Neuss weiterhin stark aus. Zum Stichtag 31.12.2025 waren insgesamt bereits fast 1.000 Ladepunkte auf Neusser Stadtgebiet installiert. Die Ladesäulen befinden sich im öffentlichen, halböffentlichen als auch schwerpunktmäßig im gewerblichen und privaten Bereich. Der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur erfolgt nach vorheriger Standortplanung und Projektierung mit der Stadt Neuss.

ÖPNV

Die Stadtwerke verfügen über eine moderne und umweltfreundliche Busflotte. Im Stadtgebiet ist weiterhin ein Mix aus Bussen mit Elektroantrieb, Hybrid-Bussen und Bussen mit schadstoffarmen Dieselantrieb im Einsatz. Inzwischen haben die Stadtwerke 17 reine E-Busse im Betrieb. Die Elektrifizierung der Busflotte geht mit einer massiven CO2-Einsparung einher.

Die Verkehrsbetriebe der Stadtwerke Neuss haben im Jahr 2025 insgesamt 23,9 Millionen Fahrausweise verkauft. Das ist eine weitere Million mehr als im Vorjahr. Das Vor-Corona-Niveau von 2019 wurde damit nicht nur erreicht sondern sogar leicht überschritten. Der Fahrgastanstieg in den vergangenen zwei Jahren betrug über 21 Prozent. Diesen Anstieg führen die Stadtwerke auf die hohe Akzeptanz des 2023 eingeführten DeutschlandTickets und des Tarifs „eezy“ für Gelegenheitsfahrer zurück.

Die Zufriedenheit mit dem ÖPNV-Angebot in Neuss ist hoch. Dies wurde den Stadtwerken durch das „ÖPNVKundenbarometer“ bestätigt. Die bundesweite Vergleichsstudie wurde vom Marktforschungsinstitut Kantar durchgeführt. Unter 44 teilnehmenden Verkehrsunternehmen erreichten die Stadtwerke Neuss als bestes Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr den fünfzehnten Platz in der Gesamtbewertung.

Bäder und Freizeiteinrichtungen

Die Freizeiteinrichtungen der Stadtwerke Neuss verzeichneten 2024 rund 753.000 Gästen in den drei Schwimmbändern, der Eissporthalle und der Saunalandschaft WELLNEUSS ein deutliches Wachstum. Die Besucherzahl ist um 6 Prozent gestiegen. Das Defizit der Stadtwerke-Tochter Neusser Bäder und Eissporthalle GmbH (NBE) lag damit um 600.000 Euro niedriger als im Wirtschaftsplan angenommen.

Das „Bäderkonzept 2030“ liegt vor. Die Entscheidung, welche Variante umgesetzt wird und wie die Finanzierung zu gestalten ist, steht noch aus.

Contracting

Die Stadtwerke-Contracting-Tochter gc Wärmedienste GmbH hat im zurückliegenden Jahr ihre Aktivitäten weiter ausgebaut. Inzwischen hat „german contract“ bundesweit fast 4.000 Objekte mit modernen Wärmeanlagen und Solaranlagen ausgestattet. Steigende Bedeutung hat dabei der Online-Vertrieb mit Herstellern als Kooperationspartnern.

Mitarbeitende

Im Durchschnitt beschäftigten die Stadtwerke Neuss im vergangenen Jahr erneut rund 700 Mitarbeitende. Bei den Stadtwerken Neuss und den „Schwestern“ InfraStruktur Neuss und AWL erlernten im vergangenen Jahr rund 40 junge Menschen einen Beruf.

Investitionen und Wertschöpfung

Die Stadtwerke Neuss leisten über den erzielten Jahresüberschuss hinaus einen wesentlichen Anteil zur Daseinsvorsorge in Neuss. Die Gesamtinvestitionen der Stadtwerke Neuss lagen im Jahr 2025 ohne Finanzanlagen bei rund 34,8 Millionen Euro (2024: 25,7 Mio. Euro). Das ist ein neuer Rekordwert. Dieser führt dazu, dass das Finanzergebnis weniger Einnahmen aus Guthabenzinsen hat und stattdessen mehr Bankdarlehen aufgenommen werden müssen. Ein signifikanter Teil der Investitionen ist in die Erneuerung und Erweiterung der Stromnetzinfrastruktur geflossen. Die Finanzierung der anstehenden Großinvestitionen (Bäder, Busbetriebshof, Umbau Energiewende und Windparks) wird die entscheidende Zukunftsaufgabe für die Stadtwerke Neuss. Rechnet man die Übernahme der Verluste aus den defizitären Bereichen Bäder und Eissporthalle und ÖPNV, die Konzessionsabgaben und Steuern hinzu, so ergibt sich durch die Tätigkeiten der Stadtwerke Neuss alleine im Jahr 2025 wieder eine Wertschöpfung für die Stadt von rund 31,7 Millionen Euro.

Gewinnverwendung

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Neuss GmbH hat der Gesellschafterversammlung empfohlen sieben Millionen Euro an die Stadt Neuss auszuschütten. Der Rest soll für die Zukunftsaufgaben der Stadtwerke thesauriert werden.

Ausblick 2026 und Folgejahre

Europa, Deutschland und die Energieversorgung stehen weiter unter dem Eindruck des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Hinzu kommt seit Beginn des Jahres die die Krise im Nahen Osten. Diese hat die Energiepreise deutlich steigen lassen Die Stadtwerke Neuss werden auch künftig mit attraktiven Sonderprodukten dagegen steuern und gerade mit ihren „Treue-Tarifen“ weiterhin attraktive Sonderprodukte anbieten.

Gemeinsam mit der gesamten Branche erwarten die Stadtwerke Neuss viele Gesetzesfestlegungen in offenen Energiefragen. Die Stadtwerke wollen die Eigenerzeugung aus Erneuerbaren Energien in den kommenden Jahren weiter vorantreiben. Das gilt konkret für Windenergieanlagen und PV-Anlagen auf Dächern.

Große Bedeutung wird für die Stadtwerke auch in Zukunft das Contracting Geschäft mit Heizungs- und PV-Anlagen haben. Hierbei soll das Tochterunternehmen german contract einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende vor Ort leisten.

Für den Ausbau des Nahverkehrs-Betriebshofes liegt inzwischen eine Machbarkeitsstudie vor. Nächstes Ziel ist nun, mit der Stadt Neuss gemeinsam das Bauleitverfahren auf den Weg zu bringen.

Ein ambitioniertes Thema für die nächsten Jahre und Jahrzehnte bleibt die kommunale Wärmeplanung an der Seite der Stadt Neuss. Auf die Stadtwerke Neuss werden hier Investitionen in einer bislang nicht gekannten Größenordnung zukommen. Die Stadtwerke in Deutschland, und somit auch die Stadtwerke Neuss, sind hier zwingend auf finanzielle Unterstützung von Bund und Land und den eigenen Gesellschaftern angewiesen.

In diesem Zusammenhang hat bei den Stadtwerken das Thema Wasserstoff eine hohe Priorität. Nachdem gemeinsam mit weiteren regionalen Akteuren unter Federführung des Fernleitungsbetreibers Thyssengas eine Machbarkeitsstudie für die Wasserstoff-Anbindung im Raum Neuss/Düsseldorf erstellt wurde, soll nun die Feintrassierung gestartet werden. Ziel der Stadtwerke Neuss ist es, mit Wasserstoff eine Alternative für die örtliche Industrie aufzubauen.

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Gelände rund um die Weckhovener Kyburg zum Teil zugewachsen: Ein Problem oder gut für die Natur und die Kyburg?

In und rund um Weckhoven ist die Kyburg zwischen Erft und Gillbach immer mal wieder ein beliebtes Diskussionsthema. Die Kyburg ist eine Ruine einer Burg die aus dem 13. Jahrhundert stammt. Sie prägt auch das Wappen von Weckhoven.

Einige Diskutanten bemängeln die teilweise nicht mehr gegebene Zugänglichkeit des Geländes. Die kleinen Wege sind weitestgehend zugewachsen.

Ich habe zu diesem Thema mal die Meinung der Stadtverwaltung eingeholt. Ich habe gefragt welches Konzept verfolgt wird. Hier können Sie die Stellungnahme der Verwaltung nachlesen:

“Das Pflegekonzept für die Flächen im Bereich der Kyburg wurde zuletzt im Umweltausschuss im Januar 2023 von der Verwaltung erläutert. Für das Gelaände besteht ein Biotopmanagementplan, der die extensive Pflege des Geländes vorsieht mit Schnittintervallen zwischen 0,5 und 5 Jahren.

Im Fokus stehen dabei die Wegeverbindungen und Säume, die halbjährlich geschnitten werden. Der erste Schnitt in diesem Jahr ist vor ca. 5 Wochen erfolgt, der nächste ist für den Spätsommer vorgesehen. Auch die weiteren Maßnahmen orientieren sich an den Rahmenbedingungen, die der Biotopmanagementplan vorsieht.”

Ist die Zugänglichkeit des Geländes aus Sicht der Verwaltung sinnvoll oder eher nicht?

“Im o.g. Umweltausschuss hat es zu der Frage einen hinreichenden Austausch gegeben. Grundsätzlich soll das Gelände weiterhin zugänglich sein, die zentralen Wegeverbindungen werden im Rahmen der extensiven Pflege des Biotops offengehalten. Ein Zuwachsen der Fläche ist nicht vorgesehen.”

Wie ist Ihre Meiung zu dem Thema?

Schreiben Sie mir gerne (dietmar.dahmen@spd-neuss.de).

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Integrationsförderpreis der Stadt Neuss verliehen: Auch der BV Weckhoven hat einen Preis gewonnen!

Die Stadt Neuss hat am 25. Juni im Pauline-Sels-Saal der Musikschule im RomaNEum den Integrationsförderpreis 2025 verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stadt Menschen, Vereine und Initiativen, die sich in besonderer Weise für Integration, gesellschaftliche Teilhabe und ein respektvolles Miteinander einsetzen.

Integration ist für die Stadt Neuss ein wesentlicher Bestandteil eines lebendigen und zukunftsorientierten gesellschaftlichen Zusammenlebens. Seit vielen Jahren engagiert sich die Stadtverwaltung dafür, Menschen mit Einwanderungsgeschichte eine gleichberechtigte Teilhabe am sozialen, kulturellen und öffentlichen Leben zu ermöglichen und den interkulturellen Dialog nachhaltig zu stärken. Dieses Engagement wird in besonderer Weise durch zahlreiche Ehrenamtliche getragen, die sich mit großem persönlichem Einsatz für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Neuss einsetzen.

Bürgermeister Reiner Breuer betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung dieses Engagements: „Integration gelingt dort, wo Menschen aufeinander zugehen, Verantwortung übernehmen und Begegnungen schaffen. Die heute Ausgezeichneten leisten hierzu einen wertvollen Beitrag und bereichern das Zusammenleben in unserer Stadt.“

Der diesjährige 1. Preis ging an Gosia Varenholt für ihr außergewöhnliches Engagement in der Bildungs- und Integrationsarbeit. Sie begleitet ihre Schüler*innen weit über den regulären Unterricht hinaus und steht ihnen jederzeit als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Auch nach Unterrichtsende korrigiert sie Aufgaben und Texte, beantwortet Fragen und unterstützt bei Bewerbungen sowie behördlichen und organisatorischen Anliegen. Darüber hinaus bietet sie zusätzliche Hilfestellungen zur Prüfungsvorbereitung an und geht dabei mit großer Geduld auf die individuellen Lebenssituationen ihrer Schüler*innen ein. So führt sie beispielsweise Online-Unterrichtseinheiten auch zu später Stunde durch, wenn Eltern ihre Kinder versorgt haben. Mit ihrem besonderen Einsatz leistet sie einen wichtigen Beitrag zur sprachlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Integration vieler Menschen.

Mit dem 2. Preis wurde die Mädchenfußballmannschaft des BV Weckhoven 1927 e.V. ausgezeichnet. Das Projekt „Mädchenfußball – Integration durch Sport“ richtet sich an Mädchen im Alter von fünf bis 16 Jahren – unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Status. In einem geschützten und wertschätzenden Umfeld kommen Mädchen unterschiedlicher kultureller Hintergründe zusammen, lernen voneinander und erleben Gemeinschaft durch Sport. Das Projekt fördert soziale Integration, stärkt Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit und vermittelt Werte wie Respekt, Fairness und Gleichberechtigung. Besonders angesprochen werden Mädchen mit Migrations- oder Fluchterfahrung sowie Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien, die bislang keinen Zugang zum Vereinssport hatten. Mit seinem langfristigen Ansatz schafft das Projekt nachhaltige Strukturen für gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit und leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Integrationsarbeit in Neuss.

Der 3. Preis ging an Filiz Eser für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Integrations- und Begegnungsarbeit. Innerhalb der Alevitischen Gemeinde Neuss setzt sie sich mit großem persönlichen Einsatz für gesellschaftlichen Zusammenhalt und interkulturellen Austausch ein. Durch Bildungsangebote, Projekte und gemeinschaftliche Aktivitäten schafft sie Räume der Begegnung, in denen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Glaubensrichtungen miteinander ins Gespräch kommen und voneinander lernen können. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Förderung von Kindern, Jugendlichen und Familien mit internationaler Familiengeschichte. Mit ihrem Engagement stärkt sie gegenseitiges Verständnis, soziale Kompetenzen sowie ein respektvolles und vielfältiges Miteinander.

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Mobilstation am Einkaufszentrum Weckhoven: Bauarbeiten haben begonnen

Die Stadtwerke Neuss haben nun mit dem Bau einer Mobilstation am Einkaufszentrum Weckhoven begonnen.

Im gesamten Stadtgebiet entstehen Mobilstationen. Neben einer einheitlichen Grundausstattung verfügen die jeweiligen Mobilstationen über individuelle Angebote und Abstellflächen. Ein Kernelement der Anlagen sind die Sharing-Angebote der Stadtwerke Neuss. So können an den Mobilstationen jeweils E-Autos, Elektroroller (sogenannte Scooter) und -E-Fahrräder im Rahmen eines stationsbasierten Sharings ausgeliehen werden.

Die Planungsphase für weitere Mobilstationen wurde in den letzten Monaten bereits forciert. So wird auch beispielsweise in  Reuschenberg am Parkplatz Finkenstraße eine Mobilstation gebaut werden. So nimmt die Mobilitätswende in Neuss weiter Fahrt auf.

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Stadt Neuss beteiligt sich am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“

Die Stadt Neuss hat sich heute am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit” beteiligt. Bürgermeister Reiner Breuer setzte gemeinsam mit dem Verwaltungsvorstand und dem Personalrat der Stadt vor dem Neusser Rathaus ein öffentliches Zeichen – als Teil einer bundesweiten Aktion, zu der die drei kommunalen Spitzenverbände Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund aufgerufen haben.

Ziel des Aktionstages ist es, auf die dramatische Finanzsituation der Städte, Landkreise und Gemeinden aufmerksam zu machen und Bund und Länder zum Handeln aufzufordern. Das kommunale Defizit erreichte im Jahr 2025 mit rund 30 Milliarden Euro einen historischen Höchststand. Als wesentliche Ursache gelten steigende Sozialausgaben, die Kommunen bundesgesetzlich erbringen müssen und deren Umfang in der Vergangenheit immer weiter ausgeweitet wurde.

Auch die Stadt Neuss steht vor großen finanziellen Herausforderungen. Der Rat hatte im März 2026 den Haushalt für das laufende Jahr beschlossen. Bei einem jährlichen Volumen von rund 700 Millionen Euro übersteigen die Ausgaben die Einnahmen derzeit um rund 50 Millionen Euro pro Jahr. Nach der aktuellen Finanzplanung summiert sich diese Lücke in den kommenden fünf Jahren auf rund 250 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2030 kann sie nur durch die Inanspruchnahme des Eigenkapitals der Stadt der sogenannten Allgemeinen Rücklage finanziert werden. Ursachen sind wie in vielen anderen Kommunen steigende und nicht ausreichend gegenfinanzierte Pflichtaufgaben, höhere Personalkosten durch Tarifsteigerungen sowie steigende Bau- und Energiekosten und wachsende Umlagen.

Wenn sich diese Entwicklung langfristig fortsetzt, droht ein sogenanntes Haushaltssicherungskonzept. In diesem Fall müsste die Stadt unter strenger Aufsicht sparen und hätte deutlich weniger Spielraum für eigene Entscheidungen. Mit dem beschlossenen Haushalt für das Jahr 2026 verfolgt der Rat das Ziel, die finanzielle Stabilität der Stadt zu sichern und gleichzeitig weiterhin in zentrale Bereiche der Stadtentwicklung zu investieren.

„Bund und Land müssen jetzt handeln – die Kommunen können die strukturelle Finanzkrise nicht alleine lösen. Wir in Neuss tun alles, was in unserer Macht steht, um unsere Finanzen zu stabilisieren: Wir prüfen Ausgaben konsequent und gestalten Verwaltungsprozesse effizienter. Gleichzeitig investieren wir gezielt weiter in zentrale Bereiche der Stadtentwicklung – in Schulen, Sportanlagen, Infrastruktur sowie Sicherheit und Ordnung. Denn unser Ziel bleibt es, die hohe Lebensqualität in Neuss zu erhalten und die Stadt als attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort zu stärken. Wenn Bund und Land hier nicht gegensteuern, werden Städte wie Neuss langfristig nicht mehr gestalten können”, betonte Bürgermeister Reiner Breuer.

Die Kommunen und ihre drei kommunalen Spitzenverbände fordern von Bund und Ländern eine vollständige Beseitigung des Finanzierungsdefizits über eine jährliche Soforthilfe, eine Erhöhung des kommunalen Anteils an den Gemeinschaftssteuern sowie notwendige Reformen in den sozialen Sicherungssystemen. Zudem umfassen die Forderungen die konsequente Anwendung des Konnexitätsprinzips: Wer Aufgaben bestellt, muss sie auch bezahlen – mit einem vollständigen und dynamisierten finanziellen Ausgleich.

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Naturschutzgebiete: Amt für Umweltschutz Rhein-Kreis Neuss informiert über richtiges Verhalten

Kurz vor der Sommer- und Feriensaison bittet das Umweltamt des Rhein-Kreises Neuss um Rücksicht in den heimischen Naturschutzgebieten, um die Lebensräume für Flora und Fauna zu erhalten. „Naturschutzgebiete haben für den Schutz der biologischen Vielfalt eine besondere Bedeutung. Viele Arten brauchen große, ungestörte Rückzugsgebiete. Wichtig ist zudem, dass sich dort die Natur gemäß ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten entwickeln kann“, betont Kreisumweltdezernent Gregor Küpper. Er weist darauf hin, dass die Verbote der Schutzgebietsfestsetzungen unmittelbar für alle gelten und appelliert an die Bevölkerung: „Bitte fühlen Sie sich in den Naturschutzgebieten im Rhein-Kreis Neuss, die auf den zugelassenen Wegen betreten werden können, als Gast in einem Lebensraum für Pflanzen und Tiere und schützen Sie diese zum Teil recht kleinen Gebiete.“

Diese Verhaltensregeln gelten in den Naturschutzgebieten:

Verlassen Sie die Wege bitte nicht! Dies gilt auch für das Reiten und Fahrrad fahren. Ohne dass Sie es merken, können Sie empfindliche Tierarten stören und brütende oder nistende Tiere von ihren Nestern vertreiben. Den Tod der Jungtiere werden Sie sicher nicht wollen.

Entnehmen Sie bitte keine Pflanzen! Diese sind in der freien Natur viel schöner anzusehen. Oft handelt es sich um seltene Pflanzen, die nur am diesem Standort wachsen können.

Es versteht sich von selbst, dass in Naturschutzgebieten Lagern, Zelten, Feuer machen, Grillen, Baden, der Betrieb von Modellen und übermäßige Lärmentwicklung verboten sind, ebenso natürlich die Errichtung oder Änderung baulicher Anlagen jeder Art und das Fahren mit Kraftfahrzeugen.

Hunde müssen an der Leine geführt werden.

Aber auch weniger bekannte Verhaltensregeln sollten Besucherinnen und Besucher in Naturschutzgebieten berücksichtigen: So ist es etwa untersagt, Kameradrohnen aufsteigen zu lassen.

Bitte bedenken Sie immer: Naturschutzgebiete sind vielfach die letzten Lebensräume für ohnehin bedrohte Pflanzen und Tiere! Verschlechtern sich diese, werden die Arten unwiderbringlich verschwinden.

Gregor Küpper erklärt, dass die biologische Vielfalt und die Leistungen von Ökosystemen wie Nahrung, sauberes Wasser und Luft für das Überleben der Menschheit essenziell sind. „Wir brauchen die Natur, daher sollte jeder einzelne von uns daran mitwirken, sie zu erhalten“, sagt er.

Ganz wesentlich zum Schutz von Natur und Landschaft tragen die in den Landschaftsplänen des Rhein-Kreises Neuss besonders festgesetzten Schutzgebiete und -objekte bei. Diese Gebiete mit ihren Pflanzen, Tieren und deren Lebensräumen sollen sich so weit wie möglich natürlich und ungestört entwickeln können. Einige der Naturschutzgebiete liegen in der Rheinaue unseres Kreisgebietes. Hierzu zählen zum Beispiel im Raum Dormagen der Grind, die Altstromrinne südlich von Zons und die Rheinaue bis Rheinfeld. Aber auch in den anderen Kommunen befinden sich Naturschutzgebiete. Alle sind auf einer Karte im Internet unter diese Link dargestellt: rkn.nrw/pr051.

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Gartenwettbewerb Neues Grün 2026

In diesem Jahr steht die Stadt Neuss ganz im Zeichen der Landesgartenschau Neuss 2026. Passend dazu geht der Gartenwettbewerb „Neues Grün” in die dritte Runde. Die Einsendungen der vergangenen Jahre haben gezeigt: Die Neusser Bürger*innen wissen sehr genau, welche Maßnahmen im Garten dazu beitragen können, den zunehmenden Herausforderungen wie Hitze, Starkregen und Trockenheit zu begegnen. Gesucht werden erneut Gärten, die zu grünen Oasen geworden sind. Die besten Umsetzungen werden mit einem attraktiven Preisgeld ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet in diesem Jahr anlässlich der Landesgartenschau auf dem Ausstellungsgelände in Neuss statt.

Auch in diesem Jahr werden Preise in zwei Kategorien vergeben. Die Kategorie „Gärten allgemein” steht allen offen – sämtliche Bewerbungen nehmen automatisch teil. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich zusätzlich für die Sonderkategorie „Wasser” zu bewerben. Im Mittelpunkt steht dabei die Ressource Wasser und ihr kluger Einsatz im Garten. Gesucht werden Gärten, die Wasser speichern, versickern lassen, zurückhalten und nutzen. Ob Regentonne, Versickerungsfläche oder durchdachte Bewässerung – es gibt viele kreative Ansätze für einen klimafreundlichen Umgang mit Wasser, die dazu beitragen, auf Trockenheit, Hitze und Starkregen besser vorbereitet zu sein. Zahlreiche Ideen für die eigene Umsetzung bieten die Schaugärten auf der Landesgartenschau.

Viele Gärten sind nach wie vor als Schottergärten angelegt, dominiert von Schotter, Pflastersteinen oder Beton. Wer aktiv wird und diese Flächen durch Grünflächen, Pflanzen und Wasserelemente ersetzt, leistet einen sichtbaren Beitrag zur Klimaanpassung. Parkplätze mit Rasengittersteinen oder Rasenfugenpflaster nehmen mehr Wasser auf und geben es wieder ab als vollversiegelte Flächen. Begrünte Gärten helfen, die Hitzeentwicklung im Sommer zu reduzieren, Regenwasser besser versickern zu lassen und wertvolle Lebensräume für Insekten und andere Tiere zu schaffen.

„Gärten können einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung leisten. Gerade beim Thema Wasser gibt es viele einfache und wirkungsvolle Möglichkeiten – beispielsweise Regentonnen –, die jede*r im eigenen Garten umsetzen kann. Mit dem Wettbewerb möchten wir dieses Engagement sichtbar machen und möglichst viele Bürger*innen zum Mitmachen motivieren”, betont Dr. Matthias Welpmann, Dezernent für Umwelt, Klima und Sport der Stadt Neuss.

Interessierte können sich ab sofort bis zum 31. August 2026 über das Bewerbungsformular auf der städtischen Website anmelden, ihre umgesetzten Ideen zur Klimaanpassung beschreiben und Bilder hochladen. Anschließend entscheidet eine Jury über die Preisvergabe. Die Gewinner*innen werden im Nachgang informiert, die prämierten Gärten veröffentlicht. Weitere Informationen und das Anmeldeformular stehen unter Neuss.de/Gartenwettbewerb zur Verfügung.

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Evangelische Kirchengemeinde Neuss-Süd stellt Weichen für die Zukunft – Leider mit einem Ende in Weckhoven

Die Evangelische Kirchengemeinde Neuss-Süd hat in einer Gemeindeversammlung am 17. Mai über die künftige Gebäudebedarfsplanung informiert. Ein zentrales Ergebnis: Das Presbyterium hat beschlossen, das Gemeindezentrum der Auferstehungskirche in Weckhoven bis spätestens zum September 2032 aufzugeben. Ebenso wird das Gemeindezentrum der Friedenskirche in Uedesheim spätestens bis zum Juli 2031 aufgegeben. Die Mitarbeitenden wurden vorab informiert; ihre Arbeitsplätze bleiben von dieser Entscheidung unberührt.

Pfarrer Dirk Thamm erläuterte als Vorsitzender die Hintergründe der Entscheidung, die dem Presbyterium sehr schwergefallen ist. Bei sinkenden Gemeindegliederzahlen und damit auch der zukünftigen Kirchensteuereinnahmen gab es jedoch allein schon aus finanzieller Sicht keine Alternative zur Schließung von zwei Gemeindezentren, zumal nach dem Klimaschutzgesetz der Landeskirche alle weiterhin genutzten Gebäude ab 2035 klimaneutral sein und somit aufwendig energetisch ertüchtigt werden müssen. Zudem steht die Gemeinde wie die gesamte Evangelische Kirche vor einem drastischen Pfarrermangel. Ab 2032 wird die Gemeinde nur noch 2 (statt jetzt 4) Pfarrstellen innehaben. Die Kreissynode Gladbach-Neuss hatte daher schon im November 2025 beschlossen, den Gebäudebestand im gesamten Kirchenkreis bis zum Jahr 2035 zu halbieren.

Pfarrer Thamm machte aber auch Mut: „Uns ist bei der Beratung noch einmal sehr bewusst geworden, dass Gemeindearbeit in erster Linie durch Menschen geschieht. So sehr wir Gebäude als Orte der Beheimatung auch wertschätzen, letztlich sind sie doch nur Mittel zum Zweck. Mit der jetzigen Entscheidung stellen wir uns als Gemeinde langfristig handlungsfähig und zukunftsorientiert auf.“

Für die Gemeindeglieder ist wichtig zu wissen, dass der Betrieb vorerst wie gewohnt weiterläuft. Gottesdienste, Kirchenmusik, Jugendarbeit sowie die bestehenden Kreise und Gruppen finden weiterhin statt; eine unmittelbare Schließung der beiden Gemeindezentren steht nicht bevor.

In einem nächsten Schritt wird die Gemeinde nun Konzepte für eine sinnvolle Nachnutzung der Gebäude und Flächen entwickeln und für die bestehenden Angebote alternative Orte und Formate erarbeiten.

 

Für den Stadtteil Weckhoven sind das leider keine guten Nachrichten. Es wird frühzeitig Gespräche geben für die weitere Entwicklung in unserem schönen Stadtteil. Ich werde mich hier gerne intensiv einbringen.