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Wichtige Säule der Konfliktlösung: Schiedspersonen für die Bezirke Hoisten, Weckhoven und Reuschenberg, Selikum gesucht

Die Stadt Neuss sucht weiterhin eine Schiedsperson sowie stellvertretende Schiedsperson für den Bezirk 9 (Hoisten, Weckhoven) sowie eine stellvertretende Schiedsperson für den Bezirk 10 (Reuschenberg, Selikum). Das Schiedsamtswesen spielt eine zentrale Rolle bei der Lösung von Streitigkeiten. Ob in Privatklagesachen oder bürgerlich-rechtlichen Konflikten – Schiedspersonen helfen, Auseinandersetzungen einvernehmlich ohne das Gericht zu lösen.

Interessierte Bürger*innen, die in den Bezirken 9 oder 10 wohnen, die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter besitzen, nicht unter Betreuung stehen sowie zwischen 25 und 75 Jahre alt sind, können sich beim Rechtsamt der Stadt Neuss für diese abwechslungsreiche Aufgabe bewerben. Personen mit Migrationshintergrund und guten Deutschkenntnissen sind gerne erwünscht. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Für das Schiedsamt sind insbesondere folgende Eigenschaften und Fähigkeiten erforderlich: Gesunde Menschenkenntnis, Lebenserfahrung, viel Geduld, etwas Zeit, die Fähigkeit zur Abfassung von schriftlichen Vergleichsprotokollen und die Bereitschaft, an Aus- und Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen.

Die erforderlichen Fachkenntnisse werden in Seminaren des Bundes Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen vermittelt. Eine sorgfältige Einarbeitung und Begleitung erfolgt. Die Amtszeit umfasst fünf Jahre.

Weitere Auskünfte erhalten Sie beim Rechtsamt telefonisch unter 02131-90-3008, montags bis freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr, per E-Mail: rechtsamt@stadt.neuss.de oder unter neuss.de Bewerbungen richten Sie bitte an das Rechtsamt der Stadt Neuss, Oberstraße 108, 41456 Neuss.

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Sommerferien im Neusser Südparkbad: Ferienkarte für Schülerinnen und Schüler von 5 bis 17 Jahren

In den Sommerferien zuhause sein, muss nicht langweilig sein! Alle Schülerinnen und Schüler (5-17 Jahre alt) können mit der Ferienkarte so oft wie sie möchten die Schwimmbäder besuchen.

Ab sofort erhältlich ist die Ferienkarte für 28 Euro im Südbad und Nordbad, wo diese im Zeitraum vom 18. Juli bis 1. September gültig ist. Die Ferienkarte gilt übrigens immer als Tageskarte (ohne zeitliche Begrenzung).

Schnell sein lohnt sich: Die Ferienkarten sind streng limitiert und ziemlich beliebt!

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Neue Schützenampel in Reuschenberg: Grünes Licht fürs Brauchtum

In Neuss leuchtet eine weitere Schützenampel: In Reuschenberg wurde nun an der Bergheimer Straße/Chrysanthemenstraße eine neue Ampelanlage mit Schützenmotiv montiert. Und das pünktlich zum Start des Schützenfestes, dass heute in der Gartenvorstadt beginnt!

Die neue Schützenampel verbindet Verkehrssicherheit mit gelebtem Brauchtum: Sie weist künftig mit einem besonderen Motiv den sicheren Weg über die Bergheimer Straße – und macht zugleich die enge Verbundenheit des Stadtteils mit dem Schützenwesen sichtbar.

Mit der neuen Ampel in Reuschenberg wächst die Zahl der Schützenampeln im Neusser Stadtgebiet weiter und erfreuen sich großer Beliebtheit. Bereits zuvor waren unter anderem in Hoisten, der Innenstadt, Rosellerheide-Neuenbaum, Norf, Holzheim und auf der Furth Schützenampeln installiert worden.

Wünschen wir den Schützen und den Fußgängern viel Grün an dieser Ampel!!!

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Stadtwerke Neuss sind in unsicheren Zeiten erfolgreich

Die Stadtwerke Neuss haben ein schwieriges Geschäftsjahr 2025 gut gemeistert und können ein gutes und über Plan liegendes Ergebnis auf Vorjahresniveau präsentieren. Trotz großer Herausforderungen in allen Geschäftsfeldern konnte der Konzernumsatz um fünf Millionen Euro auf 323 Millionen Euro gesteigert werden. Gründe hierfür sind unter anderem vertriebliche Erfolge beim Strom- und Gasabsatz, stabile Netzerträge, Wachstum beim Contracting, sehr gute Absätze beim Deutschlandticket und ein Besucherwachstum bei der Stadtwerke-Bäder-Tochter NBE. Das Finanzergebnis ist jedoch gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Dennoch haben die Stadtwerke Neuss im Geschäftsjahr 2025 nach Steuern und nach Ausschüttung an die Minderheitsgesellschafter einen Konzernüberschuss von rund 12 Millionen Euro erwirtschaftet.

Angesichts der bevorstehenden Herausforderungen rund um die Energie-, Wärme- und Mobilitätswende wünschen sich die Stadtwerke-Geschäftsführer Stephan Lommetz und Thomas Walkiewicz von der Politik einen verlässlichen und langfristig gültigen Rahmen für die erforderlichen gewaltigen Investitionen.

Rückblick

Energievertrieb

Der Umsatz der Stadtwerke-Tochter Energie und Wasser GmbH betrug im vergangenen Jahr 289 Millionen Euro. Der Stromabsatz stieg um knapp 3 Prozent auf 362 GWh. Vor allem im Geschäftskundenbereich war ein deutlicher Anstieg von über 6 Prozent zu verzeichnen. Dies ist das Ergebnis einer erfolgreichen Kundenrückgewinnung durch den Industriekundenvertrieb. Mit rund fünf Prozent noch deutlicher als der Stromabsatz stieg der Gasabsatz auf 1.898 GWh. Treiber war auch hier der Geschäfts- und Industriekundenbereich, wo weitere Kunden zurückgewonnen werden konnten. Der Fernwärmeabsatz war mit 18,7 GWh relativ konstant. Der Wasserabsatz ist im Vergleich zum Vorjahr im Haushaltsbereich leicht gestiegen.

Technik

Der Technikbereich der Stadtwerke blickt unter anderem auf das erfolgreich abgeschlossene Großprojekt Marktraumumstellung Gas zurück. Die Umstellung von L- auf HGas für das Neusser Stadtgebiet ist erfreulich geräuschlos erfolgt. Aber auch weitere Infrastruktur- und somit Zukunftsprojekte konnten gut vorangetrieben werden. Eine neue Pachtkooperationsvereinbarung für das Stromnetz ist auf der Zielgeraden. Diese wird den Stadtwerken einen verlässlichen Rahmen für den Erhalt und Ausbau des Stromnetzes bis 2038 bieten.

Erzeugung Erneuerbarer Energien

Die beiden eigenen Windräder bei Neuss-Hoisten befinden sich inzwischen seit über neun Jahren im Regelbetrieb und produzieren seitdem CO2-freien Strom. Derzeit planen die Stadtwerke konkret den Bau von mehreren Windenergieanlagen auf Neusser Stadtgebiet, unter anderem in der Nähe der Autobahnen A46 bei Holzheim und A57 bei Bauerbahn.

Über Kooperationen sind die Stadtwerke Neuss zudem an der Erzeugung von erneuerbarer Energie in Deutschland beteiligt. An der Thüga Erneuerbare Energien GmbH (ThEE) halten die Stadtwerke Neuss rund zehn Prozent der Anteile. Der hier produzierte Strom aus neun Solarparks und 167 Windrädern beträgt 512 Gigawattstunden (GWh) und reicht aus, um rund 204.000 Haushalte zu versorgen. Das Windaufkommen war 2025 und in den ersten Monaten 2026 auffällig schlecht. Dadurch sind die Stromerträge deutlich zurückgegangen. Davon ist auch die ThEE betroffen.

Von den eigenen Anlagen der Stadtwerke wurden im vergangenen Jahr rund 19,5 GWh Strom durch Erneuerbare Energien erzeugt. Das sind rund 2,5 GWh weniger als im Vorjahr. Dies entspricht einer CO2-Ersparnis von rund 6.700 Tonnen.

In Neuss, aber auch Deutschlandweit haben die Stadtwerke 2025 die Energie- und Wärmewende weiter vorangetrieben. Wirtschaftliche Faktoren sowie öffentliche Debatten bremsten allerdings den Umstieg auf klimafreundliches Heizen. Dennoch konnten von german contract im zurückliegenden Jahr deutschlandweit über 200 Anlagen (Photovoltaik, Wärmepumpen und modernisierte Heizungsanlagen) realisiert werden. Darunter waren auch in Neuss PVAnlagen und neue Heizungen mit den Produkten „sonnen|strom“ und „mehr|wärme“.Die Stadtwerke Neuss Klimaschutz GmbH hat in 2025 den von PV-Anlagen auf städtischen Liegenschaften umgesetzt. Diese werden künftig rund 1,8 Millionen kWh erneuerbaren Strom produzieren.

Elektromobilität – Infrastruktur

Die Stadtwerke Neuss bauen die Elektromobilität in Neuss weiterhin stark aus. Zum Stichtag 31.12.2025 waren insgesamt bereits fast 1.000 Ladepunkte auf Neusser Stadtgebiet installiert. Die Ladesäulen befinden sich im öffentlichen, halböffentlichen als auch schwerpunktmäßig im gewerblichen und privaten Bereich. Der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur erfolgt nach vorheriger Standortplanung und Projektierung mit der Stadt Neuss.

ÖPNV

Die Stadtwerke verfügen über eine moderne und umweltfreundliche Busflotte. Im Stadtgebiet ist weiterhin ein Mix aus Bussen mit Elektroantrieb, Hybrid-Bussen und Bussen mit schadstoffarmen Dieselantrieb im Einsatz. Inzwischen haben die Stadtwerke 17 reine E-Busse im Betrieb. Die Elektrifizierung der Busflotte geht mit einer massiven CO2-Einsparung einher.

Die Verkehrsbetriebe der Stadtwerke Neuss haben im Jahr 2025 insgesamt 23,9 Millionen Fahrausweise verkauft. Das ist eine weitere Million mehr als im Vorjahr. Das Vor-Corona-Niveau von 2019 wurde damit nicht nur erreicht sondern sogar leicht überschritten. Der Fahrgastanstieg in den vergangenen zwei Jahren betrug über 21 Prozent. Diesen Anstieg führen die Stadtwerke auf die hohe Akzeptanz des 2023 eingeführten DeutschlandTickets und des Tarifs „eezy“ für Gelegenheitsfahrer zurück.

Die Zufriedenheit mit dem ÖPNV-Angebot in Neuss ist hoch. Dies wurde den Stadtwerken durch das „ÖPNVKundenbarometer“ bestätigt. Die bundesweite Vergleichsstudie wurde vom Marktforschungsinstitut Kantar durchgeführt. Unter 44 teilnehmenden Verkehrsunternehmen erreichten die Stadtwerke Neuss als bestes Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr den fünfzehnten Platz in der Gesamtbewertung.

Bäder und Freizeiteinrichtungen

Die Freizeiteinrichtungen der Stadtwerke Neuss verzeichneten 2024 rund 753.000 Gästen in den drei Schwimmbändern, der Eissporthalle und der Saunalandschaft WELLNEUSS ein deutliches Wachstum. Die Besucherzahl ist um 6 Prozent gestiegen. Das Defizit der Stadtwerke-Tochter Neusser Bäder und Eissporthalle GmbH (NBE) lag damit um 600.000 Euro niedriger als im Wirtschaftsplan angenommen.

Das „Bäderkonzept 2030“ liegt vor. Die Entscheidung, welche Variante umgesetzt wird und wie die Finanzierung zu gestalten ist, steht noch aus.

Contracting

Die Stadtwerke-Contracting-Tochter gc Wärmedienste GmbH hat im zurückliegenden Jahr ihre Aktivitäten weiter ausgebaut. Inzwischen hat „german contract“ bundesweit fast 4.000 Objekte mit modernen Wärmeanlagen und Solaranlagen ausgestattet. Steigende Bedeutung hat dabei der Online-Vertrieb mit Herstellern als Kooperationspartnern.

Mitarbeitende

Im Durchschnitt beschäftigten die Stadtwerke Neuss im vergangenen Jahr erneut rund 700 Mitarbeitende. Bei den Stadtwerken Neuss und den „Schwestern“ InfraStruktur Neuss und AWL erlernten im vergangenen Jahr rund 40 junge Menschen einen Beruf.

Investitionen und Wertschöpfung

Die Stadtwerke Neuss leisten über den erzielten Jahresüberschuss hinaus einen wesentlichen Anteil zur Daseinsvorsorge in Neuss. Die Gesamtinvestitionen der Stadtwerke Neuss lagen im Jahr 2025 ohne Finanzanlagen bei rund 34,8 Millionen Euro (2024: 25,7 Mio. Euro). Das ist ein neuer Rekordwert. Dieser führt dazu, dass das Finanzergebnis weniger Einnahmen aus Guthabenzinsen hat und stattdessen mehr Bankdarlehen aufgenommen werden müssen. Ein signifikanter Teil der Investitionen ist in die Erneuerung und Erweiterung der Stromnetzinfrastruktur geflossen. Die Finanzierung der anstehenden Großinvestitionen (Bäder, Busbetriebshof, Umbau Energiewende und Windparks) wird die entscheidende Zukunftsaufgabe für die Stadtwerke Neuss. Rechnet man die Übernahme der Verluste aus den defizitären Bereichen Bäder und Eissporthalle und ÖPNV, die Konzessionsabgaben und Steuern hinzu, so ergibt sich durch die Tätigkeiten der Stadtwerke Neuss alleine im Jahr 2025 wieder eine Wertschöpfung für die Stadt von rund 31,7 Millionen Euro.

Gewinnverwendung

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Neuss GmbH hat der Gesellschafterversammlung empfohlen sieben Millionen Euro an die Stadt Neuss auszuschütten. Der Rest soll für die Zukunftsaufgaben der Stadtwerke thesauriert werden.

Ausblick 2026 und Folgejahre

Europa, Deutschland und die Energieversorgung stehen weiter unter dem Eindruck des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Hinzu kommt seit Beginn des Jahres die die Krise im Nahen Osten. Diese hat die Energiepreise deutlich steigen lassen Die Stadtwerke Neuss werden auch künftig mit attraktiven Sonderprodukten dagegen steuern und gerade mit ihren „Treue-Tarifen“ weiterhin attraktive Sonderprodukte anbieten.

Gemeinsam mit der gesamten Branche erwarten die Stadtwerke Neuss viele Gesetzesfestlegungen in offenen Energiefragen. Die Stadtwerke wollen die Eigenerzeugung aus Erneuerbaren Energien in den kommenden Jahren weiter vorantreiben. Das gilt konkret für Windenergieanlagen und PV-Anlagen auf Dächern.

Große Bedeutung wird für die Stadtwerke auch in Zukunft das Contracting Geschäft mit Heizungs- und PV-Anlagen haben. Hierbei soll das Tochterunternehmen german contract einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende vor Ort leisten.

Für den Ausbau des Nahverkehrs-Betriebshofes liegt inzwischen eine Machbarkeitsstudie vor. Nächstes Ziel ist nun, mit der Stadt Neuss gemeinsam das Bauleitverfahren auf den Weg zu bringen.

Ein ambitioniertes Thema für die nächsten Jahre und Jahrzehnte bleibt die kommunale Wärmeplanung an der Seite der Stadt Neuss. Auf die Stadtwerke Neuss werden hier Investitionen in einer bislang nicht gekannten Größenordnung zukommen. Die Stadtwerke in Deutschland, und somit auch die Stadtwerke Neuss, sind hier zwingend auf finanzielle Unterstützung von Bund und Land und den eigenen Gesellschaftern angewiesen.

In diesem Zusammenhang hat bei den Stadtwerken das Thema Wasserstoff eine hohe Priorität. Nachdem gemeinsam mit weiteren regionalen Akteuren unter Federführung des Fernleitungsbetreibers Thyssengas eine Machbarkeitsstudie für die Wasserstoff-Anbindung im Raum Neuss/Düsseldorf erstellt wurde, soll nun die Feintrassierung gestartet werden. Ziel der Stadtwerke Neuss ist es, mit Wasserstoff eine Alternative für die örtliche Industrie aufzubauen.

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Gelände rund um die Weckhovener Kyburg zum Teil zugewachsen: Ein Problem oder gut für die Natur und die Kyburg?

In und rund um Weckhoven ist die Kyburg zwischen Erft und Gillbach immer mal wieder ein beliebtes Diskussionsthema. Die Kyburg ist eine Ruine einer Burg die aus dem 13. Jahrhundert stammt. Sie prägt auch das Wappen von Weckhoven.

Einige Diskutanten bemängeln die teilweise nicht mehr gegebene Zugänglichkeit des Geländes. Die kleinen Wege sind weitestgehend zugewachsen.

Ich habe zu diesem Thema mal die Meinung der Stadtverwaltung eingeholt. Ich habe gefragt welches Konzept verfolgt wird. Hier können Sie die Stellungnahme der Verwaltung nachlesen:

“Das Pflegekonzept für die Flächen im Bereich der Kyburg wurde zuletzt im Umweltausschuss im Januar 2023 von der Verwaltung erläutert. Für das Gelaände besteht ein Biotopmanagementplan, der die extensive Pflege des Geländes vorsieht mit Schnittintervallen zwischen 0,5 und 5 Jahren.

Im Fokus stehen dabei die Wegeverbindungen und Säume, die halbjährlich geschnitten werden. Der erste Schnitt in diesem Jahr ist vor ca. 5 Wochen erfolgt, der nächste ist für den Spätsommer vorgesehen. Auch die weiteren Maßnahmen orientieren sich an den Rahmenbedingungen, die der Biotopmanagementplan vorsieht.”

Ist die Zugänglichkeit des Geländes aus Sicht der Verwaltung sinnvoll oder eher nicht?

“Im o.g. Umweltausschuss hat es zu der Frage einen hinreichenden Austausch gegeben. Grundsätzlich soll das Gelände weiterhin zugänglich sein, die zentralen Wegeverbindungen werden im Rahmen der extensiven Pflege des Biotops offengehalten. Ein Zuwachsen der Fläche ist nicht vorgesehen.”

Wie ist Ihre Meiung zu dem Thema?

Schreiben Sie mir gerne (dietmar.dahmen@spd-neuss.de).

 

 

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

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Integrationsförderpreis der Stadt Neuss verliehen: Auch der BV Weckhoven hat einen Preis gewonnen!

Die Stadt Neuss hat am 25. Juni im Pauline-Sels-Saal der Musikschule im RomaNEum den Integrationsförderpreis 2025 verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stadt Menschen, Vereine und Initiativen, die sich in besonderer Weise für Integration, gesellschaftliche Teilhabe und ein respektvolles Miteinander einsetzen.

Integration ist für die Stadt Neuss ein wesentlicher Bestandteil eines lebendigen und zukunftsorientierten gesellschaftlichen Zusammenlebens. Seit vielen Jahren engagiert sich die Stadtverwaltung dafür, Menschen mit Einwanderungsgeschichte eine gleichberechtigte Teilhabe am sozialen, kulturellen und öffentlichen Leben zu ermöglichen und den interkulturellen Dialog nachhaltig zu stärken. Dieses Engagement wird in besonderer Weise durch zahlreiche Ehrenamtliche getragen, die sich mit großem persönlichem Einsatz für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Neuss einsetzen.

Bürgermeister Reiner Breuer betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung dieses Engagements: „Integration gelingt dort, wo Menschen aufeinander zugehen, Verantwortung übernehmen und Begegnungen schaffen. Die heute Ausgezeichneten leisten hierzu einen wertvollen Beitrag und bereichern das Zusammenleben in unserer Stadt.“

Der diesjährige 1. Preis ging an Gosia Varenholt für ihr außergewöhnliches Engagement in der Bildungs- und Integrationsarbeit. Sie begleitet ihre Schüler*innen weit über den regulären Unterricht hinaus und steht ihnen jederzeit als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Auch nach Unterrichtsende korrigiert sie Aufgaben und Texte, beantwortet Fragen und unterstützt bei Bewerbungen sowie behördlichen und organisatorischen Anliegen. Darüber hinaus bietet sie zusätzliche Hilfestellungen zur Prüfungsvorbereitung an und geht dabei mit großer Geduld auf die individuellen Lebenssituationen ihrer Schüler*innen ein. So führt sie beispielsweise Online-Unterrichtseinheiten auch zu später Stunde durch, wenn Eltern ihre Kinder versorgt haben. Mit ihrem besonderen Einsatz leistet sie einen wichtigen Beitrag zur sprachlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Integration vieler Menschen.

Mit dem 2. Preis wurde die Mädchenfußballmannschaft des BV Weckhoven 1927 e.V. ausgezeichnet. Das Projekt „Mädchenfußball – Integration durch Sport“ richtet sich an Mädchen im Alter von fünf bis 16 Jahren – unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Status. In einem geschützten und wertschätzenden Umfeld kommen Mädchen unterschiedlicher kultureller Hintergründe zusammen, lernen voneinander und erleben Gemeinschaft durch Sport. Das Projekt fördert soziale Integration, stärkt Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit und vermittelt Werte wie Respekt, Fairness und Gleichberechtigung. Besonders angesprochen werden Mädchen mit Migrations- oder Fluchterfahrung sowie Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien, die bislang keinen Zugang zum Vereinssport hatten. Mit seinem langfristigen Ansatz schafft das Projekt nachhaltige Strukturen für gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit und leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Integrationsarbeit in Neuss.

Der 3. Preis ging an Filiz Eser für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Integrations- und Begegnungsarbeit. Innerhalb der Alevitischen Gemeinde Neuss setzt sie sich mit großem persönlichen Einsatz für gesellschaftlichen Zusammenhalt und interkulturellen Austausch ein. Durch Bildungsangebote, Projekte und gemeinschaftliche Aktivitäten schafft sie Räume der Begegnung, in denen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Glaubensrichtungen miteinander ins Gespräch kommen und voneinander lernen können. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Förderung von Kindern, Jugendlichen und Familien mit internationaler Familiengeschichte. Mit ihrem Engagement stärkt sie gegenseitiges Verständnis, soziale Kompetenzen sowie ein respektvolles und vielfältiges Miteinander.

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Mobilstation am Einkaufszentrum Weckhoven: Bauarbeiten haben begonnen

Die Stadtwerke Neuss haben nun mit dem Bau einer Mobilstation am Einkaufszentrum Weckhoven begonnen.

Im gesamten Stadtgebiet entstehen Mobilstationen. Neben einer einheitlichen Grundausstattung verfügen die jeweiligen Mobilstationen über individuelle Angebote und Abstellflächen. Ein Kernelement der Anlagen sind die Sharing-Angebote der Stadtwerke Neuss. So können an den Mobilstationen jeweils E-Autos, Elektroroller (sogenannte Scooter) und -E-Fahrräder im Rahmen eines stationsbasierten Sharings ausgeliehen werden.

Die Planungsphase für weitere Mobilstationen wurde in den letzten Monaten bereits forciert. So wird auch beispielsweise in  Reuschenberg am Parkplatz Finkenstraße eine Mobilstation gebaut werden. So nimmt die Mobilitätswende in Neuss weiter Fahrt auf.

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Stadt Neuss beteiligt sich am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“

Die Stadt Neuss hat sich heute am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit” beteiligt. Bürgermeister Reiner Breuer setzte gemeinsam mit dem Verwaltungsvorstand und dem Personalrat der Stadt vor dem Neusser Rathaus ein öffentliches Zeichen – als Teil einer bundesweiten Aktion, zu der die drei kommunalen Spitzenverbände Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund aufgerufen haben.

Ziel des Aktionstages ist es, auf die dramatische Finanzsituation der Städte, Landkreise und Gemeinden aufmerksam zu machen und Bund und Länder zum Handeln aufzufordern. Das kommunale Defizit erreichte im Jahr 2025 mit rund 30 Milliarden Euro einen historischen Höchststand. Als wesentliche Ursache gelten steigende Sozialausgaben, die Kommunen bundesgesetzlich erbringen müssen und deren Umfang in der Vergangenheit immer weiter ausgeweitet wurde.

Auch die Stadt Neuss steht vor großen finanziellen Herausforderungen. Der Rat hatte im März 2026 den Haushalt für das laufende Jahr beschlossen. Bei einem jährlichen Volumen von rund 700 Millionen Euro übersteigen die Ausgaben die Einnahmen derzeit um rund 50 Millionen Euro pro Jahr. Nach der aktuellen Finanzplanung summiert sich diese Lücke in den kommenden fünf Jahren auf rund 250 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2030 kann sie nur durch die Inanspruchnahme des Eigenkapitals der Stadt der sogenannten Allgemeinen Rücklage finanziert werden. Ursachen sind wie in vielen anderen Kommunen steigende und nicht ausreichend gegenfinanzierte Pflichtaufgaben, höhere Personalkosten durch Tarifsteigerungen sowie steigende Bau- und Energiekosten und wachsende Umlagen.

Wenn sich diese Entwicklung langfristig fortsetzt, droht ein sogenanntes Haushaltssicherungskonzept. In diesem Fall müsste die Stadt unter strenger Aufsicht sparen und hätte deutlich weniger Spielraum für eigene Entscheidungen. Mit dem beschlossenen Haushalt für das Jahr 2026 verfolgt der Rat das Ziel, die finanzielle Stabilität der Stadt zu sichern und gleichzeitig weiterhin in zentrale Bereiche der Stadtentwicklung zu investieren.

„Bund und Land müssen jetzt handeln – die Kommunen können die strukturelle Finanzkrise nicht alleine lösen. Wir in Neuss tun alles, was in unserer Macht steht, um unsere Finanzen zu stabilisieren: Wir prüfen Ausgaben konsequent und gestalten Verwaltungsprozesse effizienter. Gleichzeitig investieren wir gezielt weiter in zentrale Bereiche der Stadtentwicklung – in Schulen, Sportanlagen, Infrastruktur sowie Sicherheit und Ordnung. Denn unser Ziel bleibt es, die hohe Lebensqualität in Neuss zu erhalten und die Stadt als attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort zu stärken. Wenn Bund und Land hier nicht gegensteuern, werden Städte wie Neuss langfristig nicht mehr gestalten können”, betonte Bürgermeister Reiner Breuer.

Die Kommunen und ihre drei kommunalen Spitzenverbände fordern von Bund und Ländern eine vollständige Beseitigung des Finanzierungsdefizits über eine jährliche Soforthilfe, eine Erhöhung des kommunalen Anteils an den Gemeinschaftssteuern sowie notwendige Reformen in den sozialen Sicherungssystemen. Zudem umfassen die Forderungen die konsequente Anwendung des Konnexitätsprinzips: Wer Aufgaben bestellt, muss sie auch bezahlen – mit einem vollständigen und dynamisierten finanziellen Ausgleich.

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Raderlebnistag Niederrhein: 13 Routen bieten Radfahr-Spaß im Rhein-Kreis Neuss

Ein Highlight für alle Fahrradfreunde ist der Raderlebnistag Niederrhein am Sonntag, 5. Juli. Er findet in diesem Jahr zugunsten der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ unter Mitwirkung des Neusser TV-Moderators Wolfram Kons und des Extremsportlers Joey Kelly statt. Die beiden Männer, die durch eine langjährige Zusammenarbeit und Freundschaft miteinander verbunden sind, sammeln gemeinsam auf einer Etappe von rund 20 Kilometern ab Xanten zusammen mit den Teilnehmenden Spenden für die Stiftung.

Der Raderlebnistag gehört zu den größten eintägigen Radveranstaltungen der Region. Rund 60 Kommunen beteiligen sich auf deutscher und niederländischer Seite und bieten zahlreiche Routentipps für Freizeitradlerinnen und Freizeitradler an. Insgesamt mehr als 90 unterschiedlich lange Routentipps warten auf die Fahrradfreunde. Diese Tipps gibt es als GPX-Tracks zum Herunterladen und zum Ausdrucken. Entlang der Strecken bieten Städte und Gemeinden kleinere Aktionen, Informationspunkte oder Erlebnisstationen an.

Aus dem Rhein-Kreis Neuss sind Dormagen, Grevenbroich, Jüchen, Kaarst, Korschenbroich, Neuss und Rommerskirchen vertreten. Sie bieten an den Genuss- und Erlebnisstationen ein attraktives Rahmenprogramm. Ein Halt lohnt sich an diesen lokalen Aktionspunkten: in Dormagen am Historischen Rathaus, in Grevenbroich an der Blitz-Skulptur am Eingang des Stadtparks und am Kloster Langwaden, in Jüchen am Haus Katz, in Kaarst am Tuppenhof, in Korschenbroich beim Straßenfest in Glehn, in Neuss am Kulturanger der Landesgartenschau und in Rommerskirchen an der Mobilstation am Bahnhof.

13 Routen führen durch den Kreis – von einer sechs Kilometer langen Rätseltour durch Neuss über eine 17 Kilometer lange Route rund um Grevenbroich bis hin zur 48 Kilometer langen Tour von Jüchen nach Neuss und zurück. Neu sind zwei Römer-Themenrouten: Sie starten von Dormagen aus und beinhalten auch Fährfahrten. Geeignet für Familien sind die 22 Kilometer lange Kaarster Spielplatztour und die Korschenbroich Familienroute über 15 Kilometer.

Alle Touren am Niederrhein bieten allen Teilnehmenden Radfahr-Spaß und die Gelegenheit zum Spenden für die „Stiftung RTL – Wir helfen Kinder e.V.“. Niederrhein Tourismus will die Partnerschaft mit der Stiftung RTL in den nächsten Jahren kontinuierlich ausbauen – mit prominenter Unterstützung an weiteren attraktiven Orten des Niederrheins. Die Teilnahme am Raderlebnistag ist kostenlos. Die Routentipps sowie Informationen zu den Infopunkten finden sich im Internet unter dem Link www.raderlebnistag-niederrhein.de.