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Online-Befragung zur Nachhaltigkeit im Rhein-Kreis Neuss

Der Rhein-Kreis Neuss entwickelt derzeit eine Nachhaltigkeitsstrategie. Dazu sind jetzt die Bürgerinnen und Bürger im Kreis gefragt. In einer Bürgerbeteiligung, die noch bis zum 1. April stattfindet, sind die Menschen im Rhein-Kreis Neuss aufgerufen, ihre Ideen für ein gutes Leben in einer gesunden Umwelt im Rhein-Keis Neuss und über die Kreisgrenzen hinaus einzubringen. In der Online-Befragung können sie die bisher erarbeiteten strategischen Ziele priorisieren und ergänzen sowie eigene Ideen für Maßnahmen vorschlagen.

Die in der Bürgerbeteiligung eingereichten Antworten fließen in den Prozess zur Erarbeitung des Nachhaltigkeitsstrategie ein. Diese wird auf der Grundlage der 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen sowie der Donut-Ökonomie nach Kate Raworth erstellt. Bei dem sogenannten Donut-Economy-Modell wird die Wirtschaft nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines größeren Systems, das in die Umwelt und die Gesellschaft eingebettet ist. Zentrale Arbeitsschritte bei der Erarbeitung der Nachhaltigkeitsstrategie sind eine Bestandsaufnahme, eine Auswahl der Themenfelder sowie die Entwicklung von Leitlinien, strategischer und operativer Ziele und konkreter Maßnahmen. Beteiligt ist hier neben einem verwaltungsinternen und ämterübergreifenden Kernteam auch ein Beirat mit Vertreterinnen und Vertretern des Kreises und der Kreiskommunen, der Wirtschaft und Landwirtschaft, von Vereinen und Verbänden und dem Bildungs- und Kulturbereich.

Der transdisziplinäre Strategieprozess wird durch das Bundesumweltministerium (BMUV) im Rahmen des Projektes „KoMoNa – Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen“ gefördert und sieht eine breite Beteiligung von Verwaltung, Wirtschaft, Nichtregierungsorganisationen, Bildungs- und Kultureinrichtungen und der Bürgerschaft vor. Zusätzlich zur Bürgerbeteiligung können Interessierte bei einen Live-Online-Event am 24. April um 18 Uhr weitere Ideen einbringen und Rückfragen zu dem Thema stellen. Die Nachhaltigkeitsstrategie soll voraussichtlich im November 2025 durch den Kreistag verabschiedet werden. Im Anschluss ist ein Folgeprojekt geplant, in dem die vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt werden sollen.

Eine Teilnahme an der Onlinebefragung ist unter dem Link https://rkn.nrw/zukunftwandeln möglich. Eine Beantwortung des Fragebogens nimmt etwa 10 Minuten in Anspruch. Wer möchte, kann zusätzlich an einem Gewinnspiel teilnehmen. Verlost werden zwei Dauerkarten für die Landesgartenschau 2026 in Neuss, ein Einkaufsgutschein für die Biobauernhof Lammertzhof in Kaarst sowie ein Präsentkorb mit regio-fairen Produkten. Weitere Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie finden sich unter dem Link www.rhein-kreis-neuss.de/nachhaltigkeitsstrategie.

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„SPD Neuss im Dialog“ mit dem Stadtsportverband – Austausch über „Neuss macht mobil“ und moderne Sportstätten

Im Rahmen der Gesprächs- und Veranstaltungsreihe „SPD Neuss im Dialog“ haben wir uns kürzlich mit dem Stadtsportverband ausgetauscht. Dabei haben wir uns über die wichtige Arbeit des Stadtsportverbandes, aktuelle Projekte und mögliche Verbesserungsvorschläge für den Sport in Neuss ausgetauscht. Denn wir möchten als SPD Neuss neben unseren Veranstaltungen in den Stadtteilen auch so oft wie möglich mit den in unserer Stadt tätigen Vereinen und Verbänden ins Gespräch kommen.

Der Stadtsportverband Neuss ist die Dachorganisation aller Sportvereine in Neuss und vertritt die Interessen von über 100 Vereinen mit über 34.000 Mitgliedern. Dabei versteht der Stadtsportverband es als eine seiner Hauptaufgaben, allen Neusserinnen und Neussern zeitgemäße Sportmöglichkeiten zu bieten, den Sport in all seinen Facetten zu fördern und erforderliche Maßnahmen zu koordinieren. „Wir sind sehr glücklich, in unserer Stadt einen so starken Motor für den Sport zu haben und freuen uns sehr über die regelmäßigen Initiativen des Stadtsportverbandes“, erklärt unser SPD-Fraktionsvorsitzender Sascha Karbowiak.

Bei dem Gespräch stellte der Stadtsportverband auch die neuesten Erkenntnisse aus dem Projekt „Neuss macht mobil“ vor. Das gemeinsame Projekt mit der Stadt Neuss zur Bewegungs- und Talentförderung von Kindern und Jugendlichen umfasst eine sportmotorische Untersuchung. Ziel ist es, in den Schulen den aktuellen Stand der sportmotorischen Leistungsfähigkeit der Kinder zu erfassen und mögliche Fördermaßnahmen abzuleiten. Außerdem werden Projekte ins Leben gerufen, um das Bewegungs- und Sportverhalten der Kinder zu verbessern. „Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse könnte man unserer Ansicht nach deutlich häufiger in anstehende Entscheidungen im Sportausschuss einfließen lassen“, erklärt unser sportpolitischer Sprecher Dietmar Dahmen. So könnte man beispielsweise die nächsten Outdoor-Fitness-Parcours oder Bolzplätze in den Stadtteilen errichten, wo das Bewegungs- und Sportverhalten der Kinder und Jugendlichen noch verbessert werden könnte.

Ein weiteres Thema bei dem Austausch war die Initiative der SPD Neuss, weitere Kunstrasenplätze zu ermöglichen und die Sportanlagen in unserer Stadt weiter zu modernisieren. „In den vergangenen Jahren konnten zweistellige Millionenbeträge in die Modernisierung unserer Sportanlagen investiert werden – und diesen Kurs müssen wir jetzt fortsetzen“, erklärt Dietmar Dahmen. Im Zuge der Haushaltsberatungen haben wir uns als SPD Neuss dafür eingesetzt, dass jedes Jahr über eine Million Euro für die Modernisierung der Sportanlagen zur Verfügung steht. Jetzt geht es darum, zeitnah Kriterien für eine Prioritätenliste zu erarbeiten. „Und erfreulicherweise hat der Stadtsportverband zugesagt, bei der Erarbeitung von transparenten Kriterien zu unterstützen“, sagt Sascha Karbowiak. Außerdem befürwortet der Stadtsportverband die Erstellung einer neuen Sportentwicklungsplanung mit langfristigen Zielen und Maßnahmen zur Stärkung der Neusser Sportlandschaft – und hat auch hier seine Unterstützung angeboten.

Vorstand-AG60-plus

Hartmut Rohmer bleibt Vorsitzender der SPD Neuss 60+

Die Arbeitsgemeinschaft 60plus (AG 60+) der SPD Neuss wird weiter von Hartmut Rohmer geführt. Er wurde bei einer Mitgliederversammlung im „Drusus 1” einstimmig erneut zum Vorsitzenden gewählt. Die AG 60+ vereint alle SPD-Mitglieder ab dem 60. Lebensjahr. „Gerade angesichts einer älter werdenden Gesellschaft, ist es sehr wichtig, dass Interessen und Perspektiven Lebensälterer in der SPD Neuss vertreten werden“, sagt Hartmut Rohmer.

Hartmut Rohmer blickt auf eine beeindruckende Karriere im öffentlichen Dienst zurück. Von 1995 bis 2004 leitete er als Direktor das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) und setzte sich während dieser Zeit für den verstärkten Einsatz wissenschaftlicher Methoden in der Verbrechensbekämpfung ein.

Seit 1979 lebt Rohmer in Selikum und engagierte sich von 1999 bis 2020 als Ratsherr in der Kommunalpolitik. Besonders hervorzuheben ist seine Tätigkeit als Vorsitzender des Kulturausschusses, die er bis 2017 ausübte. In dieser Funktion trug er maßgeblich zur Förderung der kulturellen Landschaft in Neuss bei.

Die AG 60+ der SPD Neuss wurde vor zwei Jahren gegründet und steht seitdem unter der Leitung von Hartmut Rohmer. „Seine einstimmige Wiederwahl ist ein Zeichen des Vertrauens und der Wertschätzung für seine engagierte Arbeit“, sagt der Neusser SPD-Vorsitzende Heinrich Thiel. Er betont in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Erfahrungen und Perspektiven der älteren Mitglieder in einer zunehmend alternden Gesellschaft. „Das Engagement und die wertvollen Beiträge der Arbeitsgemeinschaft sind für uns als SPD Neuss sehr wichtig“, so Heinrich Thiel.

Den neu gewählten Vorstand der AG 60+ komplettieren Peter Ott als stellvertretender Vorsitzender, Gerhard Hosenberg als Schriftführer und die Beisitzerinnen Brigitte Frübing und Rosi Jost.

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Politischer Aschermittwoch der Neusser SPD: Über 96 Prozent für dritte Amtszeit von Reiner Breuer

Die Stadt Neuss hat mit Reiner Breuer seit fast zehn Jahren einen bürgernahen, erfahrenen und erfolgreichen Bürgermeister. Und er steht bereit für eine dritte Amtszeit. Bei unserem politischen Aschermittwoch haben wir ihn daher erneut zu unserem Kandidaten für die Wahl am 14. September gemacht.

„I came for you“ singen die Disco Boys – und setzen damit den energiegeladenen Auftakt für den Wahlkampf zur Kommunalwahl am 14. September 2025. Bürgermeister Reiner Breuer schiebt den Vorhang in den prall gefüllten Saal des “Gare du Neuss” zur Seite und ist begeistert: Über 170 Gäste sind unserer Einladung zum politischen Aschermittwoch gefolgt. Und fast die Hälfte davon sind gar nicht Mitglied der SPD Neuss, sondern Gäste aus der Neusser Stadtgesellschaft. Sie tragen Reiner Breuer mit ihrem Beifall zur Bühne. Dort angekommen sagt er: „Danke für den tollen Empfang, ich fühle mich geehrt“. Noch überwältigter ist der Bürgermeister, als unsere Mitglieder ihn nach seiner 45-minütigen Rede mit über 96 Prozent erneut zum Bürgermeister-Kandidaten der SPD Neuss für die Kommunalwahl im September dieses Jahres wählen.

Dieses deutliche Ergebnis ist ein erstklassiges Zeugnis für seine bisherige Arbeit. Unsere Co-Vorsitzende Rosemarie Franken-Weyers hatte das schon in ihrer Begrüßungsrede hervorgehoben: „Mit Reiner Breuer haben wir in Neuss einen bürgernahen, erfahrenen und erfolgreichen Bürgermeister“, so Franken-Weyers. Als anschließend unser Fraktionsvorsitzender Sascha Karbowiak Reiner Breuer vorstellen soll, verzichtet er auf eine lange Nominierungsrede und hat stattdessen einen Video-Einspieler im Gepäck.

Zehn Neusser Bürgerinnen und Bürger haben wir nach ihrer Meinung zu Bürgermeister Reiner Breuer gefragt. Und sie stellen mit ihren Erfahrungsberichten die gute Arbeit des Bürgermeisters dar. Dank ihm hat Neuss eine starke Wirtschaft mit neuen Arbeitsplätzen, sind die Gastronomen gut durch die Pandemie gekommen, wird mehr in Sportanlagen, Schulen und Kitas investiert, müssen Eltern keine Kita-Gebühren zahlen, wurden viele Verbesserungen für das Schützenwesen und das Brauchtum umgesetzt, gibt es wieder mehr bezahlbaren Wohnraum, wurden die Sozialverbände und die Kultur-Landschaft gestärkt.

Nach Video und Einmarsch gehört die Bühne dann Reiner Breuer. In einer rund 45 Minuten langen Rede skizziert er, wie sich unsere Heimatstadt in den vergangenen Jahren positiv weiterentwickelt hat. Und er zeigt auf, was er bis zum Jahr 2030 weiter auf den Weg bringen will. Mehr bezahlbare Wohnungen, die weitere Stärkung der sozialen Großstadt Neuss, weitere Maßnahmen für eine attraktive Innenstadt, weitere Investitionen in moderne Sportanlagen und weitere Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes. „Ich will Zukunft, Sicherheit und Heimat für die Bürgerinnen und Bürger in Neuss gestalten“, schließt er unter großem Beifall.

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Umfrage zu „NEmo Shuttle“: Unter den Teilnehmenden werden Freifahrten verlost

Im Rahmen einer jetzt gestarteten Nutzendenumfrage zum On-Demand-Pilotprojekt „NEmo Shuttle“ bitten die Stadtwerke Neuss ihre Kunden um ein Feedback. Die Umfrage richtet sich an alle, die den Service bereits nutzen, sowie diejenigen, die ihn bislang noch nicht in Anspruch genommen haben. „Wir möchten erfahren, was den Fahrgästen gefällt, wo aus ihrer Sicht Verbesserungspotential besteht und aus welchen Gründen der Service noch nicht genutzt wird“, erläutern die Stadtwerke-Mobilitätsmanager Marcel Missal und Lisa Zahar.

„NEmo Shuttle“ bietet eine flexible, bedarfsorientierte Mobilitätslösung innerhalb des Neusser Südens mithilfe von barrierearmen und elektrifizierten Kleinbussen. Die Buchung erfolgt einfach über eine App, die den Service bequem und schnell verfügbar macht. Mobilität auf Abruf fast bis vor die Haustür. Unter allen Teilnehmenden verlosen die Stadtwerke insgesamt 50 Gratisfahrten. Die Umfrage läuft noch bis Mitte März und kann online ausgefüllt werden. Die Umfrage kann über den nachfolgenden Link aufgerufen werden: https://tinyurl.com/NEmo-Shuttle

Die Stadtwerke Neuss hoffen auf eine rege Teilnahme, um das Angebot weiter zu optimieren und noch besser an die Bedürfnisse der Nutzenden anzupassen.

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Glückwunsch an Daniel Rinkert, MdB!

Nach einem schwierigen Wahlabend für die Bundes-SPD gibt es zumindest eine gute Nachricht bei uns vor Ort: Unser Bundestagskandidat Daniel Rinkert hat den Wiedereinzug in den Bundestag geschafft und wird weiterhin eine starke Stimme für die Neusserinnen und Neusser im Bundestag sein! Wir bedanken uns bei Daniel für seinen unermüdlichen Einsatz im Parlament und im Wahlkampf!

Dass Daniels Arbeit und gute Politik vor Ort gewürdigt werden, zeigt auch sein tolles Erststimmen-Ergebnis, das am Ende deutlich über dem Zweitstimmenergebnis lag.

 

Und das sagt Daniel Rinkert zum Wahlausgang:

„Das Ergebnis stellt eine deutliche Niederlage für die SPD dar. Daran gibt es nichts schönzureden. Die CDU hat die Wahl eindeutig gewonnen, auch bei uns im Rhein-Kreis Neuss. Herzlichen Glückwunsch an Ansgar Heveling und Carl-Philipp Sassenrath zum gewonnenen Direktmandat.

Ein besonderer Dank gilt allen Mitgliedern im Rhein-Kreis Neuss, die trotz der widrigen Umstände im eisigen Winterwahlkampf mit großem Einsatz und Hingabe für die SPD gekämpft haben. Unser Dank geht auch an unsere Kandidatin Ina Spanier-Oppermann, die unter schwierigen Bedingungen ein respektables Ergebnis im Wahlkreis Neuss-Krefeld erzielt hat.

Trotzdem freue ich mich über mein starkes Erststimmenergebnis, das 8,5 Prozent über dem Ergebnis der Partei im Wahlkreis liegt. Damit gehöre ich zu den Top 8 der NRWSPD. Das zeigt: Mit verlässlicher, präsenter Wahlkreisarbeit kann man Menschen überzeugen.

Nun ist es wichtig, dass wir als SPD zusammenstehen. In dieser besonders herausfordernden Situation müssen wir uns solidarisch zeigen und gemeinsam nach vorne schauen. Es ist nicht gerechtfertigt, allein Olaf Scholz oder dem Wahlkampf die Schuld zuzuschreiben. Die Niederlage hat tiefere Ursachen, die vor allem in der Art, dem Stil und dem Inhalt der abgewählten Ampel-Regierung liegen. Wir müssen nun die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Die SPD wird gebraucht, und ich werde mich als wiedergewählter Bundestagsabgeordneter aktiv in die Neuausrichtung der Partei einbringen.

Es ist ebenfalls wichtig zu betonen, dass dies eine Bundestagswahl war und keinerlei Rückschlüsse auf das Ergebnis der Kommunalwahl im September zulässt. Die SPD im Rhein-Kreis Neuss ist eine starke kommunale Kraft. Wir gehen mit engagierten Bürgermeistern, qualifizierten Kandidatinnen und Kandidaten sowie unserem Landratskandidaten Hakan Temel voller Zuversicht in den Kommunalwahlkampf.“

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Neubau der Erftbrücke am Kinderbauernhof

Der Neubau der Erftbrücke am Kinderbauernhof zwischen Selikum und Weckhoven beginnt voraussichtlich am 24. Februar und soll Ende August 2025 fertiggestellt werden.

Um den Bau zu ermöglichen, wurden im direkten Umfeld der Brücke Baumkronen zurückgeschnitten. Zudem mussten vier Bäume gefällt werden. Als Ausgleich werden im angrenzenden südwestlichen Uferbereich zwölf neue Bäume gepflanzt, um die natürliche Umgebung der Erftaue langfristig zu erhalten und ökologisch aufzuwerten.

Die Baustellenzufahrt erfolgt über einen provisorischen Weg aus Richtung der Kläranlage Neuss-Süd. Alle genutzten Flächen werden nach Abschluss der Arbeiten in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt.

Während der voraussichtlich sechsmonatigen Bauzeit ist eine Querung der Erft in diesem Bereich nicht möglich. Fußgänger und Radfahrer können die Erftbrücke am Nixhof bzw. die Wege durch den Selikumer Park nutzen.

Die bestehende Brücke aus dem Jahr 1965 wird durch ein modernes, architektonisch ansprechendes Bauwerk ersetzt. Das neue Brückenbauwerk fügt sich harmonisch in die natürliche Umgebung der Erftaue ein. Die Haupttragkonstruktion wird in Stahlbauweise mit „wetterfestem Stahl“ gefertigt. Dieser Stahl entwickelt eine witterungsbeständige Patina mit einer charakteristischen rostfarbenen Oberfläche, die nicht nur ästhetisch ansprechend ist, sondern auch langfristigen Korrosionsschutz bietet.

Dank des eingesetzten wetterfesten Stahls entfallen aufwendige und kostenintensive Korrosionsschutzmaßnahmen. Dies reduziert langfristig die Instandhaltungskosten und minimiert die Umweltbelastung. Durch die Kombination aus durchdachter Materialwahl und moderner Architektur entsteht eine nachhaltige, wirtschaftliche und optisch attraktive Lösung für den Brückenschlag über die Erft.

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St. Hubertus-Schule wächst – dadurch entsteht bei der Gesamtschule an der Erft weiterer Raumbedarf – Containeranlage soll kommen

Der Rat der Stadt Neuss hat in seiner Sitzung am 21. Februar folgenden Beschluss gefasst: „Die Verwaltung wird beauftragt, zum Schuljahr 2025/2026 den Bedarf einer Containeranlage mit drei Klassenräumen und einem Lagerraum an der Gesamtschule an der Erft kurzfristig bei der NBI GmbH anzumelden“.

Die Schullandschaft in Reuschenberg wächst. Was steckt dahinter?

Seit Jahren ist der Raumbedarf der Gesamtschule an der Erft höher als die Anzahl der vorhandenen Räume. Bisher wurden deshalb in der angrenzenden St.-Hubertus-Grundschule zwei Räume von der Gesamtschule genutzt. Dies war möglich, da die Grundschule über Jahre nur eine Klasse pro Jahrgang gebildet hat. Mittlerweile wird die Grundschule 1,5-zügig geführt und wird auch zum kommenden Schuljahr zwei neue Klassen aufnehmen. Dies, in Verbindung mit dem OGS-Rechtsanspruch, hat zur Folge, dass die vorhandenen Räumlichkeiten von der St.-Hubertus-Schule selbst benötigt werden und ab dem kommenden Schuljahr der Gesamtschule nicht mehr zur Verfügung stehen. Darüber hinaus werden für die kommenden Schuljahre bis 2030 steigende Schülerzahlen an den weiterführenden Schulen erwartet. Um hier einer Aufnahme gerecht zu werden, wird ein weiterer Unterrichtsraum für eine Mehrklasse benötigt. Die Gesamtschule an der Erft verfügt über keine Unterkellerung. Aufgrund des Ausbaus der Digitalisierung musste ein bestehender Lagerraum in einen Technikraum umfunktioniert werden. Hier bedarf es eines Ersatzlagerraumes.

Die geplanten Maßnahmen sind zu begrüßen. Unsere Kinder und Jugendlichen brauchen Platz zum lernen!

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Mehr Neusser sind zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs: Anteile haben deutlich zugenommen

Die Neusserinnen und Neusser nutzen häufiger das Fahrrad oder gehen zu Fuß – und lassen insbesondere für kürzere Strecken häufiger das Auto stehen. Das sind die zentralen Erkenntnisse aus der deutschlandweiten Erhebung „Mobilität in Städten“, an denen die Stadt Neuss das dritte Mal teilgenommen hat. „Das Ergebnis zeigt, dass sich unsere gemeinsamen Bemühungen für die Stärkung des Radverkehrs und der Schaffung von attraktiven Wegeverbindungen auszahlen und richtig waren“, erklären Juliana Conti und Dr. Andrea Wilhaus als mobilitätspolitische Sprecherinnen von SPD und Grünen in Neuss.

Anhand der jetzt im Ausschuss für Planung, Stadtentwicklung und Mobilität vorgelegten Daten kann nachvollzogen werden, wie sich die Mobilität der Neusserinnen und Neusser für die verschiedenen Wegezwecke und Entfernungsklassen darstellt und wie sie sich im Vergleich zu früheren Jahren entwickelt hat. Der Anteil des Radverkehrs konnte um drei Prozentpunkte von 15 auf 18 Prozent zulegen – und der Anteil des Fußverkehrs ist um vier Prozentpunkte von 23 auf 27 Prozent gestiegen. Gleichzeitig ist der Anteil des Autoverkehrs rückläufig, nämlich um sieben Prozentpunkte von 51 auf nur noch 44 Prozent. „Das zeigt, dass der gegen viele Widerstände der CDU eingeschlagene Kurs zur Stärkung umweltfreundlicher Verkehrsmittel wirkt“, erklärt Dr. Andrea WiIhaus.

Denn auf Initiative von SPD und Grünen wurden seit der letzten Kommunalwahl die Mittel für den Ausbau und die Pflege der Radwege mehr als verdoppelt, erste Fahrradstraßen ausgewiesen und moderne Fahrradboxen und Mobilstationen geschaffen. Und an vielen Stellen wurden auch Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung durchgesetzt und Gehwege bei Baumaßnahmen verbreitert, um mehr Neusserinnen und Neusser dafür zu gewinnen, kurze Strecken zu Fuß zurückzulegen. „Anders als von der CDU behauptet über die Schaffung von Anreizen für die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel und ohne Kulturkampf gegen das Auto“, so Juliana Conti.

Das „Sorgenkind“ der aktuellen Befragung bleibt mit dem ÖPNV das Bus- und Bahnfahren. Denn der Wert ist seit der letzten Befragung um einen Prozentpunkt von 11 auf 10 Prozent gesunken. „Auch hier wird aber schon mit Hochdruck an weiteren Verbesserungen gearbeitet“, erklären Juliana Conti und Dr. Andrea Wilhaus. Denn gemeinsam mit den Stadtwerken wird aktuell bereits im Rahmen des vom Stadtrat beschlossenen Mobilitätsentwicklungskonzeptes auch an weiteren Optimierungen im Busnetz gearbeitet. Hierbei sollen auch die im Rahmen der Befragungen geäußerten Verbindungswünsche der Neusserinnen und Neusser geprüft und aufgegriffen werden.

 

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Alles rund um die Wärmeversorgung: Stadtwerke laden zu „Energiefrühstücken“ ein

Fragen zur Heizung und zur künftigen Wärmeversorgung stellen sich die meisten Immobilienbesitzer. Wann lohnt sich ein Heizungswechsel? Wie modernisiert man in Abhängigkeit vom jeweiligen Gebäude richtig? Was sind die sinnvollsten regenerativen und hybriden Technologien für die Wärmeversorgung von morgen? Erfahrene Mitarbeitende der Stadtwerke Neuss möchten hierzu im Dialog mit Neusser Bürgerinnen und Bürger praxisnahe Informationen weitergeben.

Hierfür bieten die Stadtwerke Ende März an zwei Tagen kostenfreie „Energiefrühstücke“ im Betriebsrestaurant des Verwaltungsgebäudes auf der Moselstraße 25-27 an. Am Freitag, 28. März, und am Sonntag, 30. März, jeweils von 8.30 – 11.00 Uhr stehen die Stadtwerke-Experten um Roland Gilges, Leiter Energiedienstleistungen, und Andre Gnilka, Abteilungsleiter Vertrieb, für Fragen und Antworten zur Verfügung.

Da die maximale Teilnehmendenzahl auf jeweils 30 begrenzt sein wird, ist eine Voranmeldung bis 17. März mit Nennung des Wunschtermins und der Personenanzahl (maximal zwei Personen pro Anmeldung) per E-Mail an guido.tackenberg@stadtwerke-neuss.de Voraussetzung für die Teilnahme. Die Teilnehmenden erhalten anschließend eine Bestätigungsmail.